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Jork: Mehr Sicherheit für Radfahrer

bc. Jork. Für eine gute Idee hielten die Mitglieder des Bauausschusses der Gemeinde Jork in ihrer jüngsten Sitzung einen Antrag der SPD-Fraktion. Der zielt darauf ab, die Situation für Radfahrer im Zuge der Borsteler Reihe/Am Gräfengericht zu verbessern. „Wir sollten nicht solange warten, bis ein schlimmer Unfall passiert“, meint Fraktionsvorsitzender Ernst Tilsner.

Zum Hintergrund: Kinder dürfen generell den teilweise sehr schmalen Fußweg an der Westseite mit ihren Fahrrädern nutzen. Trotz diverser Verbotsschilder nutzen aber auch erwachsene Radfahrer den Fußweg. Tilsner: „So entstehen immer wieder gefährliche Situationen beim Begegnungsverkehr von Radler und Fußgängern.“

Die SPD hat sich Gedanken gemacht, wie die Lage entschärft werden könnte. Das WOCHENBLATT nennt die fünf Forderungen der Sozialdemokraten:

• Auf der Ostseite der Straße müsse ein Radfahrstreifen mit einer unterbrochenen Linie markiert werden. Daraus folge ein durchgehendes Halteverbot.

• Das gleiche müsse auf der Westseite der Straße „Am Gräfengericht“ geschehen.

• Der Mittelstreifen müsse entfernt werden.

• Ein durchgehendes Tempolimit von 30 km/h müsse eingerichtet werden.

• Der Radfahrstreifen müsse an den Einmündungen sowie am Anfang und am Ende jeweils mit einem Symbol gekennzeichnet werden.

Tilsner: „Ein gutes Beispiel ist die Ortsdurchfahrt in Essel.“

Da es sich bei dem Straßenzug um eine Kreisstraße handelt, ist das Straßenverkehrsamt in Stade für die entsprechende Umsetzung zuständig. Bürgermeister Gerd Hubert kündigte an, das Thema bei einem Treffen mit dem Leiter des Straßenverkehrsamtes anzusprechen und die Machbarkeit zu klären. Der Antrag der SPD steht auf der Agenda der Ratssitzung am Mittwoch, 9. Dezember, (19 Uhr, Schulzentrum).

In der Politik wurde unterdessen der Wunsch laut, dass die Verwaltung die Umsetzbarkeit solcher Anträge im Vorwege mit den höheren Stellen abklären könne. Dann könnten die Ausschussmitglieder sofort abschätzen, ob der Antrag umsetzbar sei oder nicht.