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Jork: Politik lobt Gerd Huberts Zielvorschläge

Bittet um Verzeihung für die Verzögerung: Gerd Hubert (Foto: oh)
bc. Jork. Jorks Bürgermeister Gerd Hubert bat am Montag im Finanzausschuss um Verzeihung: „Es tut mir leid, dass die Erarbeitung der Zielvorschläge so lange gedauert hat.“ Es sei auch für die Verwaltung das erste Mal gewesen, eine derart langfristige Planung anzulegen. Die Kritik an seiner Person (das WOCHENBLATT berichtete) sei angekommen. Ab sofort sollten wieder alle nach vorne schauen, so Hubert.

Offenbar will sich der Rathauschef den Vorwurf der Konzeptlosigkeit nicht länger gefallen lassen. Am Montag präsentierte er den von vielen Politikern sehnsüchtig erwarteten Fahrplan, wie die Gemeinde konzeptionell in die Zukunft geführt werden soll - die Basis für einen gemeinsamen Zielfindungsprozess zwischen Rat und Verwaltung.

Im Wesentlichen müsse sich die Gemeinde mit drei Handlungsfeldern beschäftigen. Am dringendsten sei das Haushaltssicherungskonzept. Eine Beratungsvorlage erhalte die Politik zu den zwei Finanzausschuss-Sitzungen im Januar.

Darüber hinaus arbeiten alle Fachbereiche im Rathaus an einem Konzept zu den Auswirkungen der demografischen Entwicklung. Erste Ergebnisse sollen im Juni 2014 vorliegen. Zudem werde bis Ende 2014 ein Klimaschutzkonzept aufgestellt.

Des Weiteren arbeitet die Verwaltung an der Einführung eines Dokumentenmanagementsystems, an einem Feuerwehrkonzept, an einer Lösung der räumlichen Situation des Tintenklecks-Hortes, an der Vermarktung des Gewerbegebietes „Ostfeld“ (1. Quartal 2014), an der Verwertung gemeindlicher Immobilien und am Aufbau eines langfristigen Straßenunterhaltungskonzeptes.

Hubert erntete für seine Ausführungen durch die Bank weg Lob von den politischen Parteien. Ausschuss-Vorsitzender Peter Sumfleth (CDU): „Es ist gut, dass Du die Kritik angenommen hast. Dank der inhaltlichen Konzepte kann jeder Fachbereich seine Ziele ableiten.“ Schon im Januar könnte bei den Zielvereinbarungen zwischen Rat und Verwaltung der Durchbruch gelingen, da es bereits eine detaillierte, interfraktionell erarbeitete Prioritätenliste gebe, so Sumfleth.