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Jorker Bürgermeister: "Wir brauchen einen Mini-Kreisel"

Jorks Bürgermeister Gerd Hubert sieht keine andere Lösung als den Bau eines Mini-Kreisels auf dem Obstmarschenweg
bc. Jork. Ein deutliches Statement für einen Mini-Kreisel auf der L140 (Obstmarschenweg) in Osterjork hat Jorks Bürgermeister Gerd Hubert während der jüngsten Gemeinderatssitzung am vergangenen Mittwoch abgelegt: "Der Kreisel ist notwendig. Ohne einen Kreisel kollabiert die Einmündung der Straße "Ostfeld" auf die L140 nach der Öffnung der A26 und der Freigabe der Umgehungsstraße", so Hubert.

Zur Erklärung: Hubert bezieht sich auf ein von der Gemeinde in Auftrag gegebenes Gutachten des Professors Dietrich Fornaschon. Der kommt zu dem Schluss, dass der Bereich an der L140 - dort, wo die derzeit im Bau befindliche Umgehungsstraße in Verlängerung der Straße "Ostfeld" im kommenden Jahr andocken soll - den künftigen Verkehrsströmen nicht mehr gewachsen ist. Lkw- und Autofahrer müssten lange warten, um auf den Obstmarschenweg einbiegen zu können - vor allem die Linksabbieger.

Bürgermeister Hubert sieht den Landkreis Stade und das Land Niedersachsen in der Pflicht, die nötigen Finanzmittel für einen Kreisel (ca. 400.000 Euro) bereitzustellen. Beide weigern sich jedoch bislang. Die Gemeinde Jork befindet sich bis Ende 2017 in einer Haushaltssperre.