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Jorker Ortsdurchfahrt wird saniert

bc. Jork. Plötzlich scheint doch Geld da zu sein für die Sanierung des maroden Obstmarschenwegs (L140) in Jork. Wie die SPD-Landtagsabgeordnete Petra Tiemann am Montag mitteilte, soll die Jorker Ortsdurchfahrt 2017 "um- und ausgebaut" werden. Bürgermeister Gerd Hubert zeigte sichüberrascht von der Nachricht: "Das klingt doch super", so sein spontaner Kommentar.

Hintergrund: Im Dezember 2013 hatte der Landtag in Hannover mit den Stimmen der Regierungsfraktionen ein Sondervermögen auf den Weg gebracht, welches vor allem für die Erhaltung und Verbesserung der Landesstraßen genutzt werden soll.

Tiemann freut sich, dass auch die Unterelbe-Region davon profitiert: „Ich habe mich beim Verkehrsministerium stark für diese Maßnahme eingesetzt“, erklärt die Politikerin. Der Bauabschnitt habe eine Länge von ca. drei Kilometern, die Maßnahmen dauern voraussichtlich mehrere Monate, kündigt Tiemann an.

Der Abschnitt Osterjork von der Jorker Ortsmitte bis nach Königreich gilt seit langem als sanierungsbedürftig. Vor allem der nördliche Teil der Straße sackte in den vergangenen Jahren mit zunehmendem Lkw-Verkehr immer weiter ab. Dort befand sich vor dem Ausbau vor gut 50 Jahren ein Fleet, der nach Angaben von Hubert nur mit Sand verfüllt wurde. "Auch der Radweg müsste dringend erneuert werden", so Hubert.

Der Rathauschef gibt zu Bedenken, dass in dem Zusammenhang auch der Bau eines Kreisverkehrs im Einmündungsbereich der neuen Umgehungsstraße auf den Obstmarschenweg vorangetrieben werden müsste. "Nach meiner Auffassung müsste der Kreisel schon Anfang 2015 gebaut werden, sofern die Umgehung fertig ist", so Hubert.

• Nicht nur in Jork, auch auf anderen Straßen im Landkreis soll gebuddelt werden. Noch in diesem Jahr beginnen laut Tiemann die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt Stade-Hollern an der L140 und im kommenden Jahr beginnt die Bauphase im Kreuzungsbereich L111/L140.