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Politiker geben grünes Licht für Resolution

Ein Hafen würde vermutlich die Idylle an der Este beeinträchtigen (Foto: oh)
bc. Jork. In der Jorker Politik herrscht Einstimmigkeit, was die Pläne angeht, den Betriebshafen des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) von Buxtehude nach Groß Hove zu verlegen. Niemand ist dafür. Auf Antrag der SPD verabschiedete der Bauausschuss einen entsprechenden Resolutionsentwurf.

Die Jorker Politiker lehnen eine Flächenversiegelung im Überschwemmungsgebiet der Este ab. Die Fluss-Anlieger bräuchten jeden Kubikmeter Rückstau-Volumen angesichts kommender Starkregenfälle. Auch sei die Gemeindestraße nicht für den zu erwartenden Lieferverkehr ausgelegt.

Ziel der Gemeinde sei es, das Landschaftsbild im Außendeich der Este zu erhalten. Neue bauliche Anlagen widersprechen diesen Zielen. Sofern das WSA tatsächlich mit seinem Hafen umziehen möchte, wäre eine Standortsuche am gesamten Fluss vonnöten.

Wie berichtet, wollen sich zwei Unternehmer das Gelände des WSA in Buxtehude sichern. Als Ausgleich boten sie der Bundesbehörde ein größeres Grundstück an der Este an.

Unterdessen haben sich die Initiatoren der Verlegung schriftlich an die Jorker Politiker des Bauausschusses gewandt. Sie betonen, dass sie ihr Vorhaben erst weiterverfolgen werden, wenn das WSA einen entsprechenden Bauantrag einreiche. In dem Brief heißt es: "Durch die Verlagerung des Standorts und die Nähe zur Estemündung werden Steuergelder gespart."

Das WSA werde das Gelände in Groß Hove nur an wenigen Tagen im Jahr nutzen. Die überwiegende Zeit bleibe das Grundstück "naturbelassen unangetastet". Es handele sich in keiner Weise um eine Industrieanlage.