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Wegen A26-Appell: Jorker SPD kritisiert Landrat Roesberg

bc/nw. Jork. Der Jorker SPD-Ortsverein hat sich in seiner jüngsten Vorstandssitzung mit dem Appell von Landrat Michael Roesberg zur Öffnung der Jorker A26-Anschlussstelle in beide Fahrtrichtungen beschäftigt (das WOCHENBLATT berichtete). „Dieser Appell kann nicht ernst gemeint sein“, stellte Ortsvereinsvorsitzender Ernst Tilsner fest. Der Landrat müsse sich fragen lassen, was er ernsthaft unternehmen will, um die Verkehrssituation nach einer eventuellen Vollöffnung der A26 in Jork zu bewältigen. „Zum Kreisel in Osterjork zur Anbindung der Ortsumgehung haben wir vom Landrat hinsichtlich der Finanzierung bisher nichts gehört“, moniert Tilsner. Und weiter: „Roesberg wartet bis dort das Chaos regiert.“ Auch die Anbindung der Anschlussstelle Jork Richtung Neukloster/Dammhausen sei dem Landrat egal: „Keine Aussage von ihm, wie er die Pkw-Flut in Dammhausen verhindern will. Keine Aussage, wie er den Stau vor den Schranken in Neukloster bewältigen möchte. Keine Aussage, wie er verhindern will, dass Lkw nicht doch einfach bis Jork auf der A26 durchfahren.“ Der Landrat habe schon viel Zeit mit Nichtstun verstreichen lassen, anstatt sich um die verkehrliche Belange in Jork zu kümmern, so Tilsner.