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"Fernsicht": Karsten von Borstel ist der neue starke Mann

Karsten von Borstel soll der Traditionsgaststätte "Zur schönen Fernsicht" in Grünendeich zu altem Glanz verhelfen
bc. Grünendeich. Er ist der neue starke Mann: Karsten von Borstel soll der Traditionsgaststätte "Zur schönen Fernsicht" in Grünendeich zu altem Glanz verhelfen. Der 47-jährige Gastronom aus Dollern wurde vor einer Woche auf der Gesellschafterversammlung zum Geschäftsführer der "Zur schönen Fernsicht Betriebsgesellschaft" bestellt. Schon zu Ostern kommenden Jahres will er nach Möglichkeit das Restaurant wiedereröffnen.

Wie berichtet, ist die "Fernsicht" seit 2009 geschlossen. Jüngst wurde eine GmbH als Träger der Gaststätte gegründet, der die Gemeinde Grünendeich und rund 35 andere Gesellschafter angehören. Derzeit werden der Restaurantbereich, die Küche und die sanitären Anlagen saniert.

Karsten von Borstel kann die Neueröffnung kaum abwarten. "So ein Haus muss man führen, als wäre es das eigene. Das Kundenpotenzial ist riesig", sagt er. Ziel sei es, eine attraktive Speisekarte anzubieten. "Unsere Gäste sollen mittags und abends zwischen bodenständigen, regionalen und saisonalen Gerichten wählen können", erzählt von Borstel. Kaffee- und Kuchen werden er und seine Frau Friederike, die später den Service leiten soll, selbstverständlich auch anbieten. Das sei wichtig, um das Busgeschäft anzukurbeln.

Zudem erwägt er, eine Frühstückskarte zu erstellen. Auch den Garten will er neu gestalten: "Es wäre doch toll, wenn die Gäste schon morgens bei uns im Garten ihr Brötchen essen und ihren Kaffee trinken können."

Karsten von Borstel kennt das Alte Land gut. Geboren wurde er in Stade. Gelernt hat er in der "Seeburg" in Neukloster, war danach unter anderem stellvertretender Küchenleiter im früheren "Walhalla" in Buxtehude, sammelte Erfahrung als Küchenchef im "Steigenberger" in Baden-Baden und im Golf-Hotel in Treudelberg. Zuletzt arbeitete er in der Gemeinschaftsverpflegung in der Kantine einer großen Hamburger Versicherung und bei einem Catering-Unternehmen in der Hamburger "Imtech-Arena". "Den wirtschaftlichen Gedanken habe ich beim Kochen immer im Auge. Das ist wichtig", sagt Karsten von Borstel.

In einem zweiten Bauabschnitt soll der Teil des Hauses saniert werden, der später als Dorfgemeinschaftshaus genutzt werden soll. Dazu gehört der große Saal, bei Hochzeiten oder anderen größeren Feiern für 150 Gäste geeignet, bei Theateraufführungen sogar bis zu 280. Zuletzt soll die Aussichtsplattform saniert werden. Von dort aus haben "Seeleute" einen wunderbaren Blick über das Alte Land bis zur Elbe.

Karsten von Borstel sucht noch nach kompetentem und freundlichem Personal. Gesucht werden sowohl Köche als auch Mitarbeiter für den Service.