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Feuerwehr befreit Hengst Mero aus Schlammgraben

Hengst Mero brauchte nach seiner Rettung erst mal eine kleine Verschnaufpause. Das Tier war vollkommen entkräftet und stand unter Schock.
at. Hollern. Die Feuerwehr aus Hollern-Twielenfleth hat am Donnerstagmittag Hengst Mero aus dem Schlamm befreit: Das 18 Jahre alte Tier war in einen Graben neben seiner Koppel gefallen. Das Pferd versank mit den Beinen im etwa 1,5 Meter tiefen Schlamm und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.
Eine Pferdebesitzerin wollte nach Mero sehen und fand das hilflose Tier. Die Tierfreundin alarmierte sofort die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte legten dem Hengst ein Seil um den Hals und zogen ihn mit Hilfe eines Baggers vorsichtig aus dem Graben. Eine Tierärztin hatte ihm zuvor eine Spritze zur Beruhigung gegeben.
Nach seiner Bergung musste Mero erst mal minutenlang verschnaufen. Die Einsatzkräfte säuberten das Pferd währenddessen vom Schlamm. Der Hengst war unterkühlt und stand unter Schock, konnte sich aber nach kurzer Zeit wieder auf die Beine stellen. Die Einsatzkräfte vermuten, dass Mero in den Graben rutschte und sich dann etwa 100 Meter durch den Schlamm kämpfte, um sich zu befreien. Dann aber entkräftet liegen blieb.
Seine Besitzerin Marlin Münch (25) nahm Mero in Empfang und dankte den Einsatzkräften für die Hilfe.