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BI-Sprecher kritisiert Hamburger Baudirektor

bc. Mittelnkirchen. Die Zahlen, die jüngst der Hamburger Baudirektor Michael Hoyer bei einer Informationsveranstaltung des Landkreises in Steinkirchen präsentierte, lassen Joachim Streckwaldt aus Mittelnkirchen, Sprecher der Bürgerinitiative gegen den Verkehrslärm im Alten Land, nicht los. Er schreibt in einem Brief an die Redaktion: „So, der Baudirektor Hoyer von der Hamburger Verkehrsbehörde verkündet stolz, dass der Lkw-Verkehr auf der K39 nach Öffnung der Ortsumgehung Finkenwerder nur marginal zugenommen hat. Das Empfinden der Anwohner speist er als subjektive Wahrnehmungsstörung ab.“

Bei diesem Auftritt wären nicht anzuzweifelnder Sachverstand mit rhetorischer Fähigkeit und gewachsener Überheblichkeit eines leitenden Hamburger Verkehrsplaners zusammengetroffen, so Streckwaldt weiter.

Hoyer habe nur von 12.000 Fahrzeugen, davon 400 Lkw an Werktagen gesprochen.
„Er hätte sich lieber vorher die Zahlen durchlesen sollen, die die Hamburger Hafenbehörde HPA anlässlich der Planung einer Querungshilfe über die K39 im Bereich Cranz festgestellt hat“, bemerkt Streckwaldt. Demnach habe das renommierte Ingenieurbüro „Masuch & Olbrisch“ zum 21. Mai 2014 auf der K39 an Werktagen westlich der Straße Estedeich 13.360 Fahrzeuge festgestellt, davon 1.069 Lkw. Streckwaldt: „Das entspricht 167 Prozent mehr als bei Herrn Hoyer. Mit Statistiken kann man alles beweisen, nur nicht die Wahrheit.“