Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Bürgerinitiative kämpft weiter

Joachim Streckwaldt ist Sprecher der Bürgerinitiative in Mittelnkirchen. Die Anwohner kämpfen für die Öffnung der Autobahn 26 ab Jork.
Treffen in Mittelnkirchen mit Vertretern des Landkreises, der Gemeinden, Polizei und Anwohnern. Thema: Öffnung der Autobahn 26 für Schwerlasttransport und Pkws

at. Mittelnkirchen. Die Bürgerinitiative in Mittelnkirchen gibt nicht auf: Die Anwohner kämpfen weiter darum, den Schwerlasttransport aus dem Alten Land zu verdammen. Sie bekommen Rückendeckung von Landrat Michael Roesberg (das WOCHENBLATT berichtete). Joachim Streckwaldt, Sprecher der Bürgerinitiative, sagt: "Wir bekommen auch langsam Unterstützung von Pendlern." Hintergrund: Die Anwohner stauten den Verkehr in den Feierabendstunden. Sie wollten auf das stetig wachsende Verkehrsaufkommen im Alten Land und besonders in Mittelnkirchen aufmerksam machen. Die Folge waren Hetze in sozialen Netzwerken, Beschimpfungen und Hupkonzerte. Die hätten mittlerweile nachgelassen, bestätigt Streckwaldt. Die Anwohner stellen nach wie vor sporadisch Autos und Trecker an den Straßenrand. Am 24. Juli setzen sich Vertreter der Gemeinden, des Landkreises, Anwohner und Polizei an einen Tisch und besprechen die nächsten Schritte. Es ist bereits das zweite Treffen, beim ersten war unter anderem der Vorschlag einer 30-Zone für Schwerlasttransporte durch Mittelnkirchen erörtert worden. Schilder hat der Landkreis für einiger Zeit aufgestellt (das WOCHENBLATT berichtete). "Wir merken, dass die Sanktionen fehlen", sagt Streckwaldt. Es preschen immer noch Leute mit mehr als 70 Stundenkilometer durch den Ort, das hat der Sprecher der Bürgerinitiative beobachtet. "Was bringen Geschwindigkeitsbegrenzungen, wenn man sie nicht kontrolliert?" Das Thema wird sicherlich auch beim Runden Tisch zur Sprache kommen. Außerdem die Öffnung der Autobahn 26 für alle Fahrzeuge. "Wir wollen, dass eine neu gebaute Autobahn auch genutzt wird", sagt Streckwaldt.