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Schwimmen wird in Hollern-Twielenfleth in diesem Jahr nicht teurer

Die Mitglieder des Ausschuss unternahmen in ihrer jüngsten Sitzung eine Begehung des Freibads. Die neue Glaswand spendierte der Förderverein des Bads.
at. Hollern-Twielenfleth. Ungetrübter Badespaß im Freibad Hollern-Twielenfleth, das seit dem vergangenen Wochenende geöffnet ist: Die Ticketpreise steigen in diesem Jahr nicht. Das hat der Ausschuss für Sport, Jugend und Soziales in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Der Grund: Der Verkauf für die Eintrittskarten in dieser Saison hat bereits begonnen. Im nächsten Jahr werden die Preise aber steigen. Der Ausschuss plant im Herbst eine Sitzung, bei der die Mitglieder die Erhöhung der Gebühren besprechen. Erwachsene zahlen zurzeit 3 Euro, Kinder und Jugendliche 1,50 Euro für einen ganzen Tag im Freibad. Der Förderverein plant zudem, das 40-jährige Bestehen des Bades im August groß zu feiern.
Statt des neuen Preis diskutierten die Politiker jetzt die Satzung des Freibades. Es ging u.a. um Begrifflichkeiten. Zum Beispiel ab wie viel Jahren ein Kind ein Kind ist und wann eine Familie als Familie gilt. Kinder zahlen nach der neuen Satzung ab dem dritten Geburtstag Eintritt. Als Familie gelten Großeltern mit Enkeln sowie Eltern mit ihren Kindern. Der Samtgemeinderat hat den Änderungen bereits zugestimmt.
Freibadleiter Uwe Koschnik führte die Mitglieder des Gremiums während der Sitzung durch das Freibad. Das Wasser hat zurzeit eine Temperatur von 16 Grad. Damit es nicht zu schnell abkühlt, hat die Samtgemeinde 2011 Spezialfolie für 100.000 Euro angeschafft. Sie verringert die Verdunstung und Abkühlung des Wassers. "Wir sparen 20 bis 25 Prozent Energiekosten", sagt Jens Hadler vom Bauamt. Das seien rund 20.000 Euro im Jahr.
Uwe Koschnik ist zufrieden mit der Folie, allerdings wünscht er sich eine feste Installierung: "Wir müssen zu zweit die Folie aufrollen und sie auf Rollen wegschaffen", sagt Koschnik. Eine elektrische Lösung würde etwa 8.000 Euro kosten, schätzt Hadler.
Neu im Freibad sind die Platten rings um das Becken. Außerdem musste der Sand auf dem Beachvolleyball und -Soccerfeld ausgetauscht werden. Der Förderverein hat dem Freibad und den Schwimmern eine Glaswand spendiert. So können die Sportler während sie schwimmen auf die Elbe schauen.
Der Ausschuss diskutierte schlißelich noch über die Anschaffung von Strandkörben und möchte einen möglichen Kauf durch die Verwaltung prüfen lassen. Uwe Koschnik sieht das allerdings mit gemischten Gefühlen: Vor einigen Jahren gab es im Freibad Strandkörbe, die aber durch das Stehen auf nassem Rasen langsam vergammelten.