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Tennet beginnt mit Bau der 380-Kilovolt-Stromtrasse

Bauaufsicht, Klaus Schlichtung, betreut die Arbeiten vor Ort (Foto: am)
am. Agathenburg. Die Bauarbeiten zur Ausweitung der 380-Kilovolt-Stromtrasse zwischen dem Umspannwerk bei Dollern und der Elbkreuzung II bei Lühesand haben begonnen. Wie berichtet, soll die Kapazität der bestehenden Leitung erweitert werden. Künftig werden vier statt zwei Systeme Richtung Norden führen.
Dafür müssen 16 Provisoriumsmasten gebaut werden, acht davon bei Agathenburg, drei bei Hollern-Twielenfleth und fünf bei Steinkirchen. Erst dann kann mit dem Bau der eigentlichen neuen Masten begonnen werden. "Eine besondere Herausforderung ist der weiche Boden", sagt Matthias Fischer, Pressesprecher bei Tennet. "Hinzu kommt, dass Bahnschienen und die Autobahn gekreuzt werden müssen."
Seit Donnerstag werden Vorarbeiten durchgeführt und die Wege zu den Maststandorten hergerichtet. In wenigen Tagen sollen die Baufirmen mit den Gründungsarbeiten beginnen. "Die Arbeiten finden von 7 bis 17 Uhr statt", sagt Fischer. "Um die Lärm zu vermindern, wird in der Nähe von Wohngebäuden Schrittgeschwindigkeit gefahren."
Bis die Anlage von Dollern bis zum Umspannwerk Hamburg Nord in Schleswig-Holstein in Betrieb genommen werden kann, dauert es noch eine Weile: Geplant ist das zweite Quartal 2018.
Mehr zu den Bauarbeiten lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben Ihres WOCHENBLATT.
• Tennet plant, ein Bürgerbüro einzurichten, in dem der Bürgerreferent John Karl Herrmann einmal pro Woche Auskunft erteilt. E-Mail: JohnKarl.Herrmann@tennet.eu