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Wilderer tötet Rehböcke im Alten Land

Hier hat Jäger Peter Silber mithilfe seines Hundes Packo die Überreste der Rehböcke gefunden
am. Bassenfleth. In einem Graben hat der Täter Schädel und Innereien entsorgt. Nur per Zufall stößt Jäger Peter Silber auf die Überreste eines Rehbocks. Bei seiner morgendlichen Runde am vergangenen Sonntag durch sein 220 Hektar großes Revier bei Bassenfleth schlägt sein Hund Packo plötzlich an und zieht kurz darauf einen Rehkopf aus dem Wasser.
„Das ist Wilderei“, ist dem Jäger schnell klar. Denn sein Pachtkollege Hans von Bremen hätte ihn informiert, wenn er sich an diesem Wochenende spontan zur Jagd entschlossen hätte. Außerdem hätte er die Überreste niemals im Graben entsorgt. Nur einen Tag später findet er in dem selben Graben den Kopf eines zweiten Tieres.
„Alles deutet darauf hin, dass dies die Tat eines Jägers ist“, sagt Peter Silber. Aufgrund des Zustandes der Lungen geht er davon aus, dass die Tiere mit einem gezielten Schuss durch das Schulterblatt getötet wurden. Der Kopf wurde sauber abgetrennt, das Fleisch hat der Wilderer mitgenommen.
Was den Zeitpunkt der Tat angeht, so geht Peter Silber von Samstag, frühestens Freitagabend aus. Denn in den Nüstern und Lauschern des ersten Rehs haben sich am Sonntagmorgen noch keine Maden eingenistet. Das zweite Reh weist den gleichen Verwesungszustand auf.
„Das ist nicht der erste Vorfall im Alten Land“, sagt der Jäger. Vor knapp zwei Wochen hätten Pachtkollegen aus dem Nachbarrevier Schüsse gemeldet. Auch hier vermuteten die Jagdpächter Wilderei.
Sollte der Täter gefasst werden, drohe eine Geld- oder sogar eine Freiheitsstrafe, sagt Peter Silber. Ein Jäger, der wildert, müsste zudem seine Jagderlaubnis abgeben.
• Zeugenhinweise an die Polizei unter Tel. 04161 - 647116.