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Einzelkandidat Timo Gerke aus Hollern-Twielenfleth stellt sich vor

Einzelkandidat Timo Gerke, parteilos (Foto: Gerke privat)
am. Lühe. Rechtzeitig vor der Kommunalwahl am 11. September gibt das WOCHENBLATT anhand von fünf Fragen an die Parteien und Wählergemeinschaften einen kleinen Leitfaden für die Wählerinnen und Wähler. Heute fünf Fragen an Timo Gerke, der als Einzelkanidat antritt:

1. Was sind die wichtigsten Projekte, die Sie voranbringen möchten?
Altersgerechtes Wohnen in eigenständigen, kleinen, barrierefreien Einfamilienhäusern und die Verbesserung der Hort- und Kindergartensituation. Außerdem möchte ich einen weiteren Einkaufsmarkt mit Vollsortiment (Edeka) in die Samtgemeinde holen und die Infrastruktur verbessern. Der Container-Durchgangs-Verkehr muss meiner Meinung nach wieder zurück auf die Bundesstraßen und Autobahnen, so wie vor der Eröffnung der Ortsumgehung Finkenwerder. Um das Leben in der Samtgemeinde attraktiver zu gestalten, brauchen wir zudem mehr öffentliche Verkehrsmittel und es ist mir ein Anliegen, den Obstbau und den Tourismus näher zusammenzubringen und somit beide zu stärken.

2. Wie stellen Sie sich die Integration von Flüchtlingen in der Samtgemeinde vor?
Bei uns in der Samtgemeinde wird bereits hervorragende Arbeit von den Ehrenamtlichen der Asylgruppe geleistet. Wir selbst müssen auf die neuen Mitbürger zugehen und sollten uns hier unsere Kinder als Vorbild nehmen.

3. Wie stehen Sie zu einer möglichen Umwandlung der Samtgemeinde in eine Einheitsgemeinde?
Ich persönlich habe mich noch nicht festlegen können. Es gibt Pro und Contra.
Allerdings glaube ich, dass es immer weniger Menschen gibt, die sich politisch in den Gemeinden aktiv beteiligen und dann somit die Einheitsgemeinde Sinn machen würde.

4. Wie ist Ihre Meinung zur Bewerbung des Alten Landes als Weltkulturerbe?
Ich glaube, dass diese für die Region ein großer Vorteil wäre, allerdings dürfte das Weltkulturerbe keine Nachteile für den Obstbau bringen.

5. Wie stehen Sie zum Thema Deichgesetz?
Es muss geändert werden. So macht es überhaupt keinen Sinn, wenn ein Drittel aller Häuser in der Samtgemeinde dort gar nicht stehen dürfte. Hier muss es eine klare Ausnahme für die bestehenden Häuser geben, auch ein Wiederaufbau muss möglich sein.