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Fraktionen der Samtgemeinde Lühe besprechen mögliche Gruppenbildung

am. Lühe. Die Gespräche zu den Gruppenbildungen für den neuen Samtgemeinderat Lühe laufen auf Hochtouren. Am Wochenende trafen sich die neuen Ratsmitglieder zur Klausurtagung, tauschten Ideen für die nächste Ratsperiode aus und erörterten mögliche Mehrheitskonstellationen. Anders als in so mancher Kommune halten sich die Fraktionen in der Samtgemeinde Lühe mit Aussagen zu Kooperationspartnern zurück. "Wir sind noch in den Gesprächen und können momentan nichts dazu sagen", so Reinhard Meyer-Schmeling, aktueller Sprecher der SPD. Ähnlich sieht das bei den Grünen aus: "Wir haben schon Überlegungen zu möglichen Kooperationen, aber wir möchten dabei strategisch vorgehen", sagt die zukünftige Grünen-Ratsfrau Ulrike Mohr. Wie die CDU möchte auch Timo Gerke (parteilos) mit allen Parteien sprechen. Eine Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen AfD schließen beide von vornherein aus.
Theoretisch wären mehrere Konstellationen möglich. Schließt sich die CDU (sieben Sitze) mit der SPD (vier Sitze) zusammen, könnten sie eine große Mehrheit im Rat bilden. Die SPD könnte sich aber auch in verschiedenen Konstellationen mit den kleineren Fraktionen und FWG (zwei Sitze) und Grüne (zwei Sitze) sowie Timo Gerke oder Nikola Hahn von der FDP zusammentun. Auch eine Koalition der kleinen Fraktionen ohne die SPD und ohne Mehrheit wäre denkbar. Wer in der nächsten Ratsperiode die Sitzungen leiten wird, scheint geklärt. "Der stärksten Fraktion steht ja der Ratsvorsitz zu, diesen wollen wir auch gerne besetzen", sagt Marco Hartlef (CDU).
Spätestens bei der konstituierenden Sitzung am Mittwoch, 2. November, werden die Mehrheiten, aus denen sich die Sitzverteilungen in den Ausschüssen ergeben, bekanntgegeben.