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Samtgemeinde Lühe diskutiert weiter über Bildung einer Einheitsgemeinde

lt. Lühe. Das Thema Einheitsgemeinde wird in der Samtgemeinde Lühe weiter diskutiert. Das hat kürzlich der Arbeitskreis Einheitsgemeinde beschlossen. Wie berichtet, gehören der Gruppe jeweils drei bis vier Vertreter der Gemeinden Grünendeich, Guderhandviertel, Hollern-Twielenfleth, Mittelnkirchen und Neuenkirchen an. Die Gemeinde Steinkirchen beteiligt sich auf Beschluss des Rates nicht weiter am Prozess zur Bildung einer Einheitsgemeinde.
Beim öffentlichen Treffen des Arbeitskreises seien aber Bürger aus Steinkirchen dabei gewesen, so Samtgemeindebürgermeister Hans Jarck. Der Steinkirchener Rat werde zudem über alles informiert, was im Arbeitskreis diskutiert werde.
Bei der jüngsten Sitzung formulierten die Mitglieder zahlreiche Fragen zu den Vor- und Nachteilen einer Einheitsgemeinde sowie zum eigentlichen Bildungsprozess. Die Samtgemeindeverwaltung will nun Themenblöcke erstellen, die dann Schritt für Schritt in den nächsten Sitzungen des Arbeitskreises beraten werden sollen. Zusätzlich sollen externe Fachleute eingeladen werden, die sich zur Bildung einer Einheitsgemeinde äußern und Fragen beantworten können.
Außerdem soll in Kürze auf der Internetseite der Samtgemeinde die Rubrik "Einheitsgemeinde" zu finden sein. Dort können sich Bürger über den aktuellen Stand informieren.
Hans Jarck ist nach wie vor davon überzeugt, dass die Einheitsgemeinde auf lange Sicht die Samtgemeinde ablösen wird. Kleine Verwaltungseinheiten seien nicht mehr zeitgemäß und an einer Verschlankung der Verwaltung und der politischen Strukturen führe kein Weg vorbei, so Jarck.
Wie der Steinkirchener Rat künftig mit dem Thema umgehe, hänge auch vom Ausgang der Samtgemeindebürgermeisterwahl im Mai ab, so Jarck. Sollte Steinkirchens Bürgermeister Michael Gosch das Rennen machen, bräuchte die Gemeinde einen neuen Ortsbürgermeister. Und der könnte offener für die Diskussionen über eine Einheitsgemeinde sein.
Die nächste Sitzung des Arbeitskreises wird voraussichtlich nach den Osterferien 2014 stattfinden. Bürger sind stets willkommen, Anregungen zu geben, Fragen zu stellen und ihre Meinung zu äußern.