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Stromtrasse: Hollern-Twielenfleth will nicht auf Planfeststellungsverfahren verzichten

lt. Hollern-Twielenfleth. Der Rat der Gemeinde Hollern-Twielenfleth will nicht auf ein Planfeststellungsverfahren bezüglich der geplanten Zubeseilung der 380-kV-Trasse des Netzbetreibers Tennet verzichten. Wie berichtet, will das Unternehmen die bestehende Stromtrasse von der Elbe bei Lühesand bis nach Dollern mit zwei zusätzlichen 380-kV-Systemen ausstatten.
Grund für die Entscheidung des Rates sei aber einzig und allein die Tatsache, dass die Bundesnetzagentur keine Notwendigkeit für die Maßnahme sehe, so Bürgermeister Timo Gerke. Mit der geplanten Bahntrasse, gegen die sich eine Klägergemeinschaft zusammengeschlossen hat, habe der Beschluss nichts zu tun.
Gleichwohl hängen beide Vorhaben zusammen. Wie berichtet, laufen auf der Tennet-Trasse auch Leitungen der Deutschen Bahn. Nach einer Zubeseilung wäre kein Platz mehr für die Bahnleitungen und eine neue Trasse müsste gebaut werden.
Auch in den Gemeinden Grünendeich und Steinkirchen steht das Thema in Kürze auf der Tagesordnung.
Ob Tennet ein Planfeststellungsverfahren durchführen muss, entscheidet letztendlich die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.