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Andre Blank übernimmt Leitung der Lühe-Schulau-Fähre

am. Lühe. Die Lühe-Schulau-Fähre ist im Sommer ein beliebtes Beförderungsmittel für Touristen. Im Winter bleiben diese aus. Die Fähre hält dennoch ihren Betrieb aufrecht, denn zahlreiche Pendler sind auf die Überfahrt nach Schleswig-Holstein angewiesen. Seit Dezember 2015 sorgt ein neuer Geschäftsführer für den reibungslosen Ablauf. Andre Blank hat die Nachfolge von Michael Seggewiß angetreten, der die Leitung interimsmäßig übernommen hatte.
"Ich bin in große Fußstapfen getreten", sagt der neue Geschäftsführer. "Michael Seggewiß hat eine sehr gut organisierte Gesellschaft übergeben." Der frühere Kapitän und Betriebswirt Andre Blank ist in seiner Altersteilzeit und hat diese "wunderbare Herausforderung mit Freude angenommen". Als erstes muss er sich dem Wintergeschäft der Fähre widmen. "Unser höchstes Ziel ist die Fahrplantreue", sagt Andre Blank. Mir ist wichtig, dass die Pendler auch im Winter glücklich sind." Die kalte Jahreszeit sei schon etwas Besonderes.
Dieses Jahr hat es zwar noch keine Eisschollen in diesem Abschnitt der Elbe gegeben, aber auch ohne Eisgang müssen Passagiere und Mitarbeiter mit erschwerten Bedingungen rechnen. "Vergangene Woche sind uns über das Wochenende die Leinen eingefroren, sodass wir Schwierigkeiten hatten abzulegen", sagt René Kuperski. Er sitzt als Kapitän am Steuer der 200 Tonnen schweren Fähre. Mit viel Körpereinsatz hätte der Mitarbeiter die steinharten Leinen lösen müssen.
Momentan wechseln sich Frost und milderes Wetter ab. Beides könne den Betrieb erschweren. Zugefrorene Scheiben und Nebel führen häufiger dazu, dass die Schiffsführer mithilfe des Radars fahren müssen. Zudem seien die Flächen auf den Anlegern und das Schiffsdeck gefroren.
Passagiere wie Christel und Bernd Erdmann aus Pinneberg freuen sich, dass die Fähre das ganze Jahr über fährt. Sie nutzen diese regelmäßig für die Überfahrt. "Es ist bequem und abwechslungsreicher als mit der S-Bahn zu fahren."