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Mann greift Kind (10) auf der Straße an

Das Aggressionspotenzial gegenüber Kindern scheint zuzunehmen (Symbolfoto) (Foto: Pixelio/Arno Bachert)
bc. Neu Wulmstorf. Das Aggressionspotenzial Erwachsener gegenüber Kindern scheint zu steigen. Eine Mutter aus Neu Wulmstorf, die anonym bleiben möchte, klagt an: "Ein Nachbar hat meinen Sohn zu Boden gedrückt und ihn dabei verletzt." Da höre der Spaß auf. Was war passiert?

Der zehnjährige Max* spielte vor einer Woche mit seinen Kumpels in der Siedlung am Neu Wulmstorfer Seevering. Plötzlich stürzt ein Mann auf ihn zu, reißt ihn um. Dabei verletzt er ihn am Ellenbogen. Die Schürfwunde blutet. Seine Freunde holen sofort Hilfe. Max' Mutter stellt den Angreifer zur Rede. "Der Mann war wohl genervt von Klingelstreichen an seiner Haustür", sagt die Frau. Max sei in diesem Fall aber gar nicht beteiligt gewesen.

Ihr Sohn habe Todesängste ausgestanden. "Er war in Tränen aufgelöst, hockte zitternd auf dem Bürgersteig", erzählt sie. Natürlich befürworte sie keine Klingelstreiche. Aber unabhängig um welches Kind es sich handelt, müsse man nicht handgreiflich werden.

Der Schock bei Max und seinen Eltern sitzt noch immer tief. Die Mutter erstattete bei der Polizei Anzeige wegen Körperverletzung. "Mir geht es ums Prinzip: Es gibt kein Recht, Kinder körperlich anzugreifen. So etwas darf nicht wieder passieren."

* Name von der Redaktion geändert