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Streit geriet außer Kontrolle

Aus dem Haus in dieser gediegenen Wohngegend wurde Alexej M. abgeholt

SEK stürmt Einfamilienhaus nach blutiger Messerstecherei / Mann lebensgefährlich verletzt


Eine heftige Auseinandersetzung zwischen vier jungen Männern auf dem Platz vor dem Neu Wulmstorfer Rathaus in der Bahnhofstraße endete am Samstagabend gegen 22.10 Uhr blutig. Ein Mann (25) wurde durch mehrere Messerstiche in die Brust lebensgefährlich verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde am darauf folgenden Sonntag im Haus seiner Eltern vom Sondereinsatzkommando (SEK) festgenommen.
Das Opfer kam mit einem Rettungswagen in ein Hamburger Krankenhaus und wurde dort sofort notoperiert. Sein gleichaltriger Begleiter kam mit leichten Verletzungen davon.

Die beiden anderen beteiligten Männer waren zunächst spurlos verschwunden, bis ein 22-Jähriger ins Visier der Polizei geriet. Der Mann gelte als äußerst gewalttätig, so Polizei und Staatsanwaltschaft. Daher wurde das SEK alarmiert, das den Verdächtigen am Sonntagabend gegen 18.15 Uhr in seinem Elternhaus im Fliederweg in Neu Wulmstorf festnahm.

Die aus Kasachstan stammende Stiefmutter des mutmaßlichen Täters Alexej M., einem gebürtigen Russen, zeigt sich gegenüber dem WOCHENBLATT entsetzt über die Festnahme und die vermeintliche Tat ihres Stiefsohnes: „Wir waren gerade mit den Kindern nach Hause zurückgekehrt, da brach die Polizei plötzlich unsere Tür auf. Wir wussten gar nicht, was los war, und wissen es bis jetzt noch nicht.“
Auch in der ruhigen Nachbarschaft, den Ein- bis Zweifamilienhäusern mit den gepflegten Gärten, gibt es bei den Menschen ungläubiges Kopfschütteln über die Messerstecherei. „Die Eltern sind sehr freundliche Leute. Ich komme gut mit ihnen aus und kann mir nicht erklären, was da passiert sein könnte“, so ein direkter Nachbar von Familie M.

Noch sind die Hintergründe der Tat unklar. Der Beschuldigte soll in Kürze dem Haftrichter vorgeführt werden. Der Vorwurf lautet auf versuchten Mord.