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Engagierte Flüchtlingshelfer in Buxtehude-Neukloster sagen: "Wir können es kaum erwarten, loszulegen"

Von Sprachbarriere keine Spur: Anwohner und Flüchtlinge verständigten sich gut beim internationalen Café (Foto: St. Marien Kirchengemeinde)

Ehrenamtliche engagieren sich in Neukloster für die Flüchtlingshilfe


ab. Neukloster. ab. Neukloster. Für Flüchtlinge da sein, ihnen bei Fragen und Problemen zur Seite stehen und sie in das Leben der Gemeinde integrieren: Zur Koordination sämtlicher Aufgaben rund um die Flüchtlingshilfe hat sich in Neukloster jetzt ein Team zusammengefunden. Yvonne Paterson, Klaus Freise, Tanja Drecke und Andrea Schroeder leiten rund 60 ehrenamtliche Helfer an, die ihre Angebote in zehn Untergruppen gliedern. Unterstützt werden sie dabei durch Pastor Carsten Junge von der Kirchengemeinde St. Marien.

„Im Einzelnen geht es um Erstbelegung und Erstorientierung, Unterstützung bei Behördengängen, eine Fahrradwerkstatt und Deutschunterricht“, sagt Yvonne Paterson. „Und irgendwann wird auch Freizeitgestaltung einbezogen.“
Die Ehrenamtlichen stehen gut vorbereitet in den Startlöchern. „Wir können es kaum erwarten, endlich loszulegen“, sagt Paterson. „Alle sind neugierig und gespannt.“
„Wir müssen schauen, welche Menschen und Nationalitäten kommen, und dann spontan reagieren“, fügt Klaus Freise hinzu. Bisher wohnen 20 syrische Flüchtlinge in Neukloster, weitere werden erwartet.

Kürzlich wurde ein Treffen zwischen den Anwohnern und den neuen Bürgern organisiert: das internationale Café im Gemeindehaus der St. Marien-Kirche. „Die Stimmung in Neukloster ist bisher sehr positiv. Das hat sich auch bei dieser Veranstaltung gezeigt“, berichtet Pastor Junge. Offene, hilfsbereite und interessierte Menschen seien gekommen. Trotz unterschiedlicher Sprachen habe man gut miteinander kommuniziert. „Es gab weder von Seiten der Syrer noch von Seiten der Anwohner Berührungsängste.“

Initiatoren der Flüchtlingshilfe-Gruppe waren die beiden Ortsbürgermeister Günter Bellmann und Astrid Bade in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde. Diese wird auch zukünftig Räume für Veranstaltungen und Treffen zur Verfügung stellen und unterstützend mitwirken, sagt Pastor Junge.

Noch im Februar werden 52 Menschen die bereitgestellten Container am Bahnhof Neukloster beziehen. Im Laufe des Jahres folgt die Unterbringung 48 weiterer Flüchtlinge in Hedendorf sowie von 86 Flüchtlingen in Heitmannshausen.

• Das internationale Café wird jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr stattfinden.
• Wer sich in der Flüchtlingshilfe engagieren möchte, kann unter www.st-marien-neukloster.de oder per E-Mail unter kg.neukloster@evlka.de Kontakt aufnehmen.