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Er will für frischen Wind im Rathaus sorgen

Matthias Weigmann aus Schwiederstorf ist selbstständiger IT-Unternehmer
bc. Neu Wulmstorf. Zwei Jahre hat die Suche nach einem geeigneten Bürgermeister-Kandidaten gedauert. Jetzt hat die Neu Wulmstorfer CDU einen Mann gefunden, der Wolf Rosenzweig (59, SPD) den Posten streitig machen möchte. Matthias Weigmann (45), IT-Unternehmer mit eigener Firma in Hamburg („Anmatho AG“, 30 Mitarbeiter), möchte „frischen Wind“ ins Neu Wulmstorfer Rathaus bringen (das WOCHENBLATT berichtete).

Der gebürtige Hamburger, der mit Ehefrau Tonja und den gemeinsamen vier Kindern in Schwiederstorf lebt, trat 1998 in die CDU ein und wurde im selben Jahr Mitglied der CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT). „Diese Parteigliederung repräsentiert meine politischen Vorstellungen am deutlichsten“, so Weigmann. Seit 2012 gehört er auch dem Hamburger Landesvorstand der MIT an.

Klar, dass Wirtschaftspolitik ganz weit oben auf seiner persönlichen Agenda steht. Die Entwicklung des brachliegenden Meyn-Geländes an der B73, für das sich bekanntlich die Kieler Warenhauskette „famila“ interessiert, sei für ihn ein wichtiges Zukunftsthema: „Die Frage muss nicht lauten: Soll dort ‚famila‘ eröffnen, sondern dürfen dort künftig Lebensmittel verkauft werden?“, so Weigmann. Die Politik müsse sagen, wo die Reise hingehe.

2011 stieg Weigmann in die Neu Wulmstorfer Kommunalpolitik ein. Im selben Jahr kandidierte er für den Gemeinderat und wurde Mitglied im Vorstand des Ortsverbandes der CDU. Als Nichtratsmitglied sitzt er Mitglied im Ausschuss für Finanzen und Service sowie im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde. 2013 wurde er zudem Geschäftsführer des Ortsverbandes.

Neben seiner beruflichen und politischen Arbeit engagiert sich Weigmann ehrenamtlich in zwei Prüfungsausschüssen der Handelskammer Hamburg und der IHK zu Lübeck. Darüber hinaus ist er Schatzmeister des Albertus-Magnus-Vereins - einem gemeinnützigen Verein, der zinslose Darlehen an Studenten vergibt.

In seiner Freizeit besucht der Fußball-Fan und Dauerkarteninhaber regelmäßig die Heimspiele des HSV.

Weigmann setzt auch gleich den ersten Angriff auf den amtierenden Bürgermeister: „Im Moment haben wir einen Hauptverwaltungsbeamten im Rathaus sitzen und keinen politischen Führer.“