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Erste Tiefgaragen an der Lessingstraße in Neu Wulmstorf

Er hat bei diesem Projekt "den Helm auf": Bauherrnvertreter Alexander Maettig

Baustart „Lessing-Höfe“: Hier entstehen rund 400 neue Wohneinheiten



ab. Neu Wulmstorf. Eine Riesen-Baustelle in Neu Wulmstorf entwickelt sich: Lagen an der Lessingstraße auf insgesamt 45.000 Quadratmetern bis Anfang Oktober noch riesige Sand- und Erdberge, schreiten die Arbeiten beim ersten Bauabschnitt eines Mega-Wohnparks nun kräftig voran. „Wir sind im Zeitplan und wenn uns der Winter nicht mit eisigen Temperaturen einen Strich durch die Rechnung macht, gibt es auch keine Pause“, sagt Alexander Mättig, Vertreter des Bauherrn. „Aber bei großer Kälte, beispielsweise minus 20 Grad, könnten wir nicht mehr betonieren“, fügt er hinzu.

Mättig betreut für den Stuttgarter Investoren Karl Maier das Mega-Bauprojekt vor Ort. Wie bereits mehrfach berichtet, entsteht auf dem riesigen Grundstück an der Lessingstraße auf ca. 31.100 Quadratmetern Wohnfläche ein Wohnquartier mit drei Gebäuden, knapp 400 Wohneinheiten und einem Kindergarten. Ca. 1.200 Anwohner sollen dort ein neues Zuhause finden. Das Gesamtvolumen des Vorhabens beträgt rund 120 Millionen Euro, die reinen Baukosten belaufen sich auf 86,8 Millionen Euro.

Mit dem Abriss der alten, auf dem Grundstück befindlichen Gebäude wurde im Herbst 2016 begonnen. Kürzlich wurden die Erdarbeiten mit öffentlicher Erschließung samt Stromanschlüssen, Regen- und Schmutzwasserkanälen abgeschlossen.
Gerade steht der Bauherrnvertreter am Rande einer 110 Meter langen und 65 Meter breiten Baugrube. Demnächst werden hier die Tiefgaragen des ersten Gebäudes errichtet. „Wir betonieren gerade die Fahrstuhlschächte, doch der starke Wind hat in den vergangenen Tagen verhindert, dass wir die beiden dazu notwendigen Kräne aufstellen können“, erklärt er. Bisher sei darum erst ein Kran aufgestellt worden.

Auch gegen das Oberflächenwasser habe man immer wieder zu kämpfen. „Wenn erst mal die Sauberkeitsschicht, eine dünne Betonschicht zwischen Baugrubensohle und Gebäudefundament, betoniert wird“, so Mättig, „ist Wasser kein Problem mehr.“
Sehr erfreulich, sagt Alexander Mättig, sei die Zusammenarbeit mit Verwaltung und Politik. „Das war ein richtiger Sprint, wie das Projekt angeschoben wurde“, lobt er. Auch von den angrenzenden Anwohnern sei das Vorhaben gut aufgenommen worden. Der erste Bauabschnitt soll, laut Mättig, im Juli/August 2019 abgeschlossen werden.