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Fahrschüler unter "Alkoholeinfluss"

Fahrschülerin Melina (17) mit ihrem Fahrlehrer Malte Sander kurz vor dem Start in den Rauschbrillen-Parcours (Foto: Polizei)
thl. Neu Wulmstorf. Fahranfänger zum Nachdenken anregen und so schwere Verkehrsunfälle verhindern - das war das Ziel des landesweiten Tages der Verkehrssicherheit, der in diesem Jahr
parallel zur bundesweiten Aktionswoche "Alkohol" stattfand. Im Rahmen des Sicherheitstages konnten Fahrschüler auf dem Gelände der Feuerwehr heute eine ganz besondere Erfahrung machen. Der
Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Harburg, Dirk Poppinga, und der Beauftragte für Jugendsachen, Carsten Bünger,
hatten für die rund 40 künftigen Autofahrer einen Parcour
vorbereitet, auf dem sie mit ihrem Fahrlehrer einige Runden drehen
konnten. Dabei galt es in der erste Runde, plötzlich auftretende
Hindernisse in Form von Tennisbällen rechtzeitig zu erkennen und
richtig zu reagieren. Im zweiten Durchlauf sollten die Fahrschüler
beim Fahren telefonieren oder eine SMS schreiben. Außerdem galt eine Runde dem Fahren "unter Alkoholeinfluss", hier mittels einer
Rauschbrille simuliert.
Die Jugendlichen erkannten sehr schnell, dass Autofahren und
Alkohol oder Telefonieren nicht zusammen passen. Immer wieder wurden die hineingeworfenen Bälle nicht oder viel zu spät erkannt.
"Verkehrsunfälle sind weltweit die häufigste Todesursache für
junge Menschen", so Poppinga. "Deswegen wollen wir junge Leute der Risikogruppe mit solchen Aktionen sensibilisieren."
Die Feuerwehr hatte ihr Gelände zur Verfügung gestellt
und parallel eine Station aufgebaut, an der die Teilnehmer den
richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher praktisch üben konnten.