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Feuerwehr und DLRG üben in Neu Wulmstorf Ernstfall

Feuerwehrmann Sascha Schramm arbeitet sich an den "verunglückten" Philipp Koch heran (Foto: DLRG/Michael Bredow)

Rettungskräfte warnen: Gefahr auf Eis bleibt bestehen

ab. Neu Wulmstorf.
Die Temperaturen werden zwar milder, doch einen erneuten Kälteeinbruch kann es jederzeit wieder geben. Und damit auch erneut die Verlockung, vermeintlich zugefrorene Gewässer zu betreten. Um weiterhin auf diese Unglücksfälle vorbereitet zu sein, übten auch Neu Wulmstorfer Rettungskräfte jüngst den Ernstfall am Schulsee in Neu Wulmstorf.

Sechs Fahrzeuge der DLRG und der Freiwilligen Feuerwehr rückten zu der "Rettungsaktion" an. DLRG-Strömungsretter Philipp Koch, ein extra ausgebildeter Rettungsschwimmer, wartete dort als "Eingebrochener", gesichert und mit einem Überlebensanzug bekleidet, in einem Eisloch. Die DLRG arbeitete sich mit einem speziellen Bord zu Rettung Verunglückter, dem Spineboard, an Koch heran. Die Feuerwehr setzt derweil ihre Steckleiter und eine Schleifkorbtrage (Rettungswanne) ein. Dort angekommen, "retteten" sie den "Verunglückten" unter Anleitung aus dem Eisloch und wurden anschließend an Leinen zurück an Land gezogen. Nach gelungener Übung wurde das Eisloch anschließend mit einer Absperrung gesichert.

Patrick Wölk, hauptberuflich Feuerwehrmann und Rettungsassistent, erläuterte, wie mit einem Geretteten, sowohl bewusstlos als auch bei Bewusstsein, umgegangen werden muss. "Mit dem Ergebnis der Ausbildung sind wir zufrieden", waren sich Neu Wulmstorfs Gemeindebrandmeister Sven Schrader, sein Stellvertreter Olaf Bruhn und der Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe, Matthias Groth, einig.

Feuerwehr und DLRG bitten noch einmal darum, zugefrorene Gewässer nicht zu betreten. Es besteht Lebensgefahr.