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Neu Wulmstorf: Das Gebäude am Grenzweg wächst

Am Grenzweg, Ecke Bahnhofstraße entsteht derzeit ein Wohn- und Geschäftshaus

Neue Serie im WOCHENBLATT: Baumboom in Neu Wulmstorf 

ab. Neu Wulmstorf. Einen regelrechten Bauboom gibt es derzeit in Neu Wulmstorf. In lockerer Folge stellt das WOCHENBLATT die größten Bauprojekte vor. Diesmal: die Baustelle am Grenzweg, Ecke Bahnhofstraße.

Im Ortskern der Gemeinde am Grenzweg, Ecke Bahnhofstraße, befindet sich schräg gegenüber vom Rathaus eine gewaltige Baustelle. Wie bereits berichtet, entsteht dort derzeit ein Gebäude mit 14 Wohneinheiten zwischen 70 und 100 Quadratmetern, verteilt auf zwei Obergeschosse und ein Staffelgeschoss. Im Erdgeschoss wird auf 700 Quadratmetern Ladenfläche der Drogeriemarkt Rossmann einziehen, der zurzeit noch sein Geschäft in der Ladenzeile auf der gegenüberliegenden Seite hat.

Reges Treiben herrscht nun auf dem Gelände, das jahrelang brach lag. Polier Maik Kassner von der Firma MBN Bau aus Hamburg sorgt mit sieben Mitarbeitern dafür, dass alles läuft. Das Gebäude fange jetzt langsam an zu wachsen, sagt Kassner und erklärt, dass es zurzeit beim Unterboden für die Tiefgarage in die Feinplanung gehe. 34 Stellplätze soll es dort geben. Zur Herstellung der Sohle werde nun der Beton aufgebracht.

Verschiedene Betonmischungen seien beim Hausbau erforderlich. "Das ist wie bei einem Kuchen: Für jeden Beton gibt es ein eigenes Rezept", erklärt Kassner. Dabei gebe es unterschiedliche Zutaten, Mischverhältnisse und Härtegrade. "Dazu gibt es unsere Baustellen-Bibel, ein Betontagebuch, das von neutraler Seite überwacht werde. Sobald die Sohle liege, beginne der Betonstahlbieger, der Flechter, mit seiner Arbeit.

Vor Baubeginn war das Gelände als Inoffizielle Stellfläche genutzt worden. Für einige sei der Baubeginn doch überraschend gekommen. Kassner: "Nachdem die Bagger losgelegt hatten, kamen immer noch Autofahrer auf der Suche nach einem Parkplatz hierher. Die waren völlig entgeistert darüber, dass sie nicht mehr parken konnten." Die meisten Passanten hätten sich jedoch über den Baubeginn gefreut: "Endlich verschwindet diese hässliche Ecke", hätten sie gesagt.

Außer der Entdeckung alter Mauerreste eines früheren Gebäudes, was am Anfang zu kurzen Verzögerungen geführt hätte, laufe alles nach Plan, sagt Bauleiter Moritz Westphal. Bleibt der Winter mild, werde mit der Fertigstellung des Rohbaus bis spätestens Mitte März gerechnet. Im Oktober 2018 soll das Gebäude schlüsselfertig übergeben werden.
• In einer der kommenden Ausgaben nimmt das WOCHENBLATT die Baustelle an der Lessingstraße ins Visier.