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Neu Wulmstorf: Den "Spenderstein" ins Rollen bringen

Bringen den "Spenderstein" jetzt ins Rollen (v. li.): Dr. Joachim Köhne, Anette Dörner, Sandra Zöllner und Thomas Rösler

"LeA" baut auf Spendersteine für Neubau-Projekt

ab. Neu Wulmstorf. Den „Spenderstein“ ins Rollen bringen möchte jetzt der Verein „LeA“, die Integrative Lebens- und Arbeitsgemeinschaft in Neu Wulmstorf, durch eine einmalige Spendenaktion. Mit dem Erwerb eines Mauersteins können sich Spender am Bau des neuen Gebäudes beteiligen. Jeder Spender wird auf einer Tafel verewigt - und wer möchte, kann einen Stein kaufen, auf dem der eigene Name gedruckt wird. Geplant ist, die personalisierten Spendersteine beim Bau des Gebäudes gut sichtbar zu integrieren.

„Die Idee haben wir alle gemeinsam ausgebrütet“, verrät Vorstandsmitglied Dr. Joachim Köhne. „Ein Spenderstein kostet 50 Euro, ein personalisierter Stein 200 Euro“, erläutert er. „Sich an dem Neubau mit einem Spenderstein zu beteiligen, bleibt für die Ewigkeit.“ Die Menschen könnten vor Ort spenden und anschließend das Resultat sehen und wie ihr Betrag verwendet wurde.

Der „LeA“-Vorstand ließ es sich nicht nehmen, die ersten personalisierten Steine zu erwerben. Weitere Institutionen konnten ebenfalls schon ins Spender-Boot geholt werden. Firmen und Privatpersonen, Vereine, Kegel- und andere Clubs und Erlös bringende Veranstaltungen sind dazu aufgerufen, sich ebenfalls mit einem Betrag zu beteiligen. Aber auch Familien, Klassen und Menschen, die sich zu Gruppen zusammenfinden, sind herzlich eingeladen, den Bau mit Spenden und Ideen zu unterstützen.

„Das Grundstück ist da, die Baugenehmigung ebenso, nur die Finanzierung steht noch nicht“, sagt Anette Dörner, Erste Vorsitzende von „LeA“. Noch rund 300.000 Euro werden benötigt, dann kann das Vorhaben, ein neues Gebäude zu errichten, endlich umgesetzt werden. Und das wird dringend benötigt, denn die Nachfrage ist groß nach ambulantem Wohnraum und betreuter Tagesförderung: Schon jetzt könnten die Mitarbeiter von „LeA“ ein zweites Haus mit über 20 Wohnplätzen für Menschen mit Behinderungen belegen. Auch für die provisorische Tagesförderung in den engen Räumen der bestehenden Wohnhäuser ist eine Lösung erforderlich. Das geplante Gebäude soll Platz bieten für zwölf Bewohner mit unterschiedlichem Förderbedarf und 14 Menschen mit Hilfebedarf.

Auch die bereits vorhandenen „LeA“-Wohnhäuser seien nur durch die Unterstützung der Laurens-Spethmann-Stiftung und die Mithilfe vieler Menschen gebaut worden, sagt Joachim Köhne und fügt hinzu: „Alles, was bei uns ankommt, fließt zu hundert Prozent ins Haus.“

• Das WOCHENBLATT ist Medienpartner dieser Spendenaktion und wird in regelmäßigen Abständen über die jüngsten Ereignisse berichten. Weitere Infos zu den Spendersteinen und wo sie erhältlich sind sowie über „LeA“ gibt es unter www.lea-wächst.de und www.lea-verein.de.