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Neu Wulmstorf: "LeA" bekommt 100 Bausteine mehr

Eine Spende, die das „LeA“-Projekt nach vorne bringt: Dr. Rudolf Dieckmann und Dietrich Peters von der I.M. Leiendecker-Stiftung (2. und 3. v. li.) übergaben einen symbolischen Scheck an die „LeA“-Mitglieder Sandra Zöllner und Dr. Joachim Köhne

Große Spende der I.M. Leiendecker-Stiftung bringt „LeA“-Bauvorhaben in Neu Wulmstorf voran

ab. Neu Wulmstorf. Ein riesiger Schritt für das Projekt der „Inte­grativen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Neu Wulmstorf - LeA“: Einen symbolischen Scheck in Höhe von 20.000 Euro überreichten kürzlich Dr. Rudolf Dieckmann und Dietrich Peters von der I.M. Leiendecker-Stiftung aus Buchholz den „LeA“-Vorstandsmitgliedern Sandra Zöllner und Dr. Joachim Köhne. „Diese Zuwendung sichert uns weitere 100 Steine für unser Vorhaben“, sagte Köhne bei der Übergabe. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen.“

272.690 Euro lautet der Spendenstand, den die „LeA“-Mitglieder, u.a. durch ihre Aktion „Spendersteine“, für die Errichtung eines Gebäudes mit Tagesförderung für 14 Personen mit erhöhtem Hilfebedarf sowie neun Wohnungen für ein eigenständiges Leben aktuell verzeichnen können. „Wir kannten ,LeA‘ schon länger und haben die Entwicklung mitverfolgt“, erläuterte Leiendecker-Stiftungsmitglied Dr. Rudolf Dieckmann. „Darum wollten wir gerne einen Beitrag leisten, der in absehbarer Zeit zum Bau des neuen Gebäudes führt.“

Die Stiftungsgründerin Ingeborg Leiendecker habe selbst einen schwerbehinderten Sohn gehabt und in ihrem Testament verfügt, dass ihr Vermögen zweckbestimmt Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf zugute kommt. Auch ihr Sohn sei inzwischen verstorben, das Nacherbe ebenfalls auf die Stiftung übergegangen.
Einen weiteren Grund, das Projekt der „LeA“ zu unterstützen, nannte Stiftungsvorstand Dietrich Peters, der viele Jahre als Schulleiter an der nahe gelegenen Grundschule am Moor tätig war und über mehrere Jahre die ehrenamtliche Betreuung von Ingeborg Leiendeckers Sohn Matthias übernommen hatte: „Die Grundschule am Moor hat sich schon früh der Integration verschrieben und sich dafür eingesetzt“, erklärte Peters. „Durch unsere räumliche Nähe bauten wir eine Bindung zu ,LeA‘ auf und haben auch immer eng mit der Schule An Boerns Soll in Buchholz zusammengearbeitet.“ Für die Stiftung gebe es „keine wichtigere Einrichtung im Landkreis Harburg, der man diesen Betrag zukommen lassen sollte, als ,LeA‘“, so Peters.

Der Bedarf für eine Tagesförderungseinrichtung mit Wohnungen sei groß, stellte Sandra Zöllner fest: „Unsere ,LeA‘-Mitarbeiter führen im Schnitt pro Woche drei Gespräche mit neuen Interessenten.“

Was den Mitgliedern der „LeA“ und der Leiendecker-Stiftung am Herzen liegt: eine Umgebung für erwachsene Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf zu schaffen. Für Schüler und Arbeitnehmer seien bereits Betreuungsmöglichkeiten geschaffen worden - für ältere Menschen sehe es dagegen schlechter aus.
• Mehr über das Projekt unter www.lea-wächst.de