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Neu Wulmstorf: Mit Mini-Spende große Wünsche erfüllen

Scheckübergabe im Mehrgenerationenhaus: Ousama Adam (v. li.), Klaus-Dieter Behncke, Heba Yhya, Agata Wolff, Carsten Hahn und Constanze Hock-Warmuth

EWE-Mitarbeiter übergeben Restcentspende an Mehrgenerationenhaus

ab. Neu Wulmstorf.
ab. Neu Wulmstorf. Es ist nur ein winziger Betrag, auf den die Angestellten des EWE-Konzerns verzichten, wenn sie ihr Gehalt um Centbeträge nach unten abrunden lassen. Doch die Summen, die dabei zusammenkommen, sind beeindruckend. So konnten jetzt die EWE-Mitarbeiter Carsten Hahn, Vorsitzender des Gesamtbeirats der EWE, und Klaus-Dieter Behncke, EWE-Beiratsmitglied in der Region Bremervörder/Seevetal, dem Mehrgenerationenhaus „Courage“ in Neu Wulmstorf einen symbolischen Scheck im Wert von 2.000 Euro überreichen. Constanze Hock-Warmuth, die Leiterin des „Courage“, und weitere Mitarbeiter nahmen den Scheck dankend entgegen.

Seit 2005 gebe es die Aktion der Restcent-Spende, erläuterte Carsten Hahn. Aktuell ließen sich 94 Prozent der Konzernmitarbeiter, rund 6.000 Arbeitnehmer, den Restcent, der den glatten Betrag um einen bzw. 99 Cent überschreite, automatisch vom Nettolohn abziehen. „Wir haben noch Ziele: Wir streben eine 100-ige Prozent Beteiligung an“, scherzte Hahn.
Was dabei zusammenkommt, wird auf verschiedene Projekte in der gesamten Region verteilt. Carsten Hahn: „Rund 22 Projekte werden jährlich neu ausgewählt und mit je 2.000 Euro unterstützt.“ Der Vorschlag, in diesem Jahr das „Courage“ zu fördern, sei aus der Belegschaft gekommen.

„Diese Spende ist eine der wenigen, die nicht zweckgebunden sind. Daher können wir sie flexibel verwenden“, freute sich Constanze Hock-Warmuth. „Mindestens 50 Prozent werden wir für die Arbeit mit Kindern im Haus verwenden, der Restbetrag wird im Mehrgenerationenhaus eingesetzt.“ Ideen gebe es bereits, denn in der sehr modern eingerichteten Cafeteria fehle manch älterem Besucher ein bequemes Sofa. „Das gab es im alten Gebäude, bevor das ,Courage' in die Räume des Familienzentrums umgezogen ist“, so Hock-Warmuth. „Möglicherweise wird jetzt wieder eines angeschafft.“