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Neu Wulmstorf: "Wer räumt denn hier mal auf?"

Rudolf Nahel fischt eine große Plane aus dem Wasser. Solcher Plastikmüll treibt zuhauf durch den "Burggraben" rund um das Baugebiet "Apfelgarten"
bc. Neu Wulmstorf. Mit offenen Augen durch den Ort gehen und auf Mängel hinweisen: Die Gemeinde Neu Wulmstorf fordert die Mithilfe ihrer Einwohner im Internet aktiv ein. Zwei WOCHENBLATT-Leser waren jüngst im Rathaus vorstellig, kamen mit ihren Anliegen aber nicht weiter und wenden sich nun an uns.

• Rudolf Nahel (67) läuft täglich seine Runde um das Neubaugebiet "Apfelgarten" in Neu Wulmstorf. Sein Spaziergang wird allerdings zunehmend getrübt. Im sogenannten Katzengraben, einem Wasserlauf, der wie ein Burggraben um die Siedlung verläuft und die Samtpfoten davon abhalten soll, ins Vogelschutzgebiet zu streunern, landet immer mehr umherwehender Müll und Unrat: Styropor, große Plastikplanen, Pappen, Rohrstücke, alles Mögliche aus dem nahen Baugebiet treibt im flachen Wasser. "Wer räumt hier mal auf?", fragt der Rentner. Er würde sich wünschen, dass die Anwohner ihre sieben Sachen besser vor dem Wind sichern.

• Cornelia Szücs wohnt nur einen Steinwurf entfernt vom Kindergarten der Lutherkirche in Neu Wulmstorf. Seit ein paar Wochen macht sie sich jedoch große Sorgen um die "kleine Mäuse", wie die Frau sagt. Eine Baumspitze ist nach einem Sturm abgeknickt und hängt nur noch am berühmten seidenen Faden im Astwerk. Das Gefährliche: Fast direkt darunter befindet sich die Rutsche des Kita-Spielplatzes. "Die Baumspitze wiegt mit Sicherheit 50 Kilogramm", schätzt Cornelia Szücs. Sie hat laut eigenen Angaben bereits Kindergarten und Rathaus informiert. Passiert ist noch nichts.

• Das WOCHENBLATT nimmt gerne weitere Anregungen von Bürgern auf. Worum müsste sich die Gemeinde dringend mal kümmern? Hinweise an die Redaktion unter red-bux@kreiszeitung.net und unter Tel. 04161-506327.