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Neu Wulmstorfer Schützen: „König der Herzen“ dankt ab

Der "König der Herzen" Ulrich Schulz (Mitte) mit seinen Adjutantenpaaren (Foto: Schützenverein Neu Wulmstorf)
 
Jungschützenkönigin Margitta Böhrs und ihre Adjutanten (Foto: Schützenverein Neu Wulmstorf)

Ein lang gehegter Wunsch ging für Ulrich „Uli“ Schulz im vergangenen Jahr in Erfüllung


ab. Neu Wulmstorf. Die Regentschaft von Schützenkönig Ulrich Schulz (59), dem „König der Herzen“ geht dem Ende zu. Gegen 32 Schützen konnte sich seine Majestät im vergangenen Jahr durchsetzen.
„Es war ein wunderschönes Jahr, in dem ich sehr viel Spaßt hatte“, so der amtierende Schützenkönig. Zu den ca. 40 Veranstaltungen, die er besuchte, hatten ihn immer viele Menschen begleitet. Von anderen „Majestäten“ sei er sehr freundlich „aufgenommen“ worden und habe in diesem Jahr viele neue, nette Menschen kennengelernt.

Schon seit Längerem hatte Ulrich Schulz versucht, die Königswürden zu erlangen. Im vergangenen Jahr standen die Zeichen gut: Für Ulrich, der schon recht früh auf die Scheibe geschossen hatte, begann während des Ausschießens eine nervenaufreibende Wartezeit. Doch schließlich konnte er aufatmen: Kein Schütze erzielte ein besseres Ergebnis.

Seinen Beinamen „König der Herzen“ verdankt er der Beifallskundgebung zum Ende des Königsschießens und der ihm entgegengebrachten Sympathien der Vereinsmitglieder. Als Adjutanten wählte er Udo und Britta Martens sowie Heino und Angelika Torres an seine Seite.
Der „König der Herzen“ ist ledig. Er arbeitet als kaufmännischer Angestellter für eine große Spedition in Hamburg-Billbrook.
Bereits im Alter von neun Jahren trat Schulz 1965 in den Schützenverein ein und war über 40 Jahre im Spielmannszug als Trommler aktiv. Vier Mal wurde er von vorherigen Königen zum Adjutanten ausgewählt.

Im Schützenverein Neu Wulmstorf errang er bisher zwei Würden. Im Jahr 1994 wurde er Vogelkönig, zehn Jahre darauf Bester Spielmann. Und wiederum zehn Jahre später ging endlich sein größter Wunsch in Erfüllung.
Ein Höhepunkt sei für ihn der eigenen Königsball gewesen: „Der wurde sehr schön für mich hergerichtet und auf meinen Beinamen bezogen mit vielen Herzen dekoriert. Aber“, fügt Schulz hinzu, „mir haben auch alle anderen Veranstaltungen sehr gut gefallen und viel Spaß gebracht.“

Eine Empfehlung hat Ulrich Schulz für alle, die tief in ihrem Herzen den gleichen Wunsch hegen wie er: „Wer Schützenkönig werden möchte, sollte sich von allen Zweifeln befreien und nicht denken, dass es in diesem Jahr nicht ginge. Man sollte es einfach machen!“


Aber bitte ein Name mit „M“!

Nach Marius und Max kam Margitta

ab. Neu Wulmstorf. Ob es sich bei der Jungschützenfolge im Neu Wulmstorfer Schützenverein um eine M-Verschwörung handelt? Nach Marius und Max erlangte Margitta Böhrs die Jungschützenkönigswürde 2014/15.
Seit mehreren Jahren gehört die engagierte 20-jährige Studentin zum festen Kreis der Jungschützen. In Kiel studiert die treffsichere junge Frau Agrarwissenschaften. Ihr Adjutant Henrik Martens und ihre Adjutantin Roxana Mojen lobten „ihre Majestät“: „Während so mancher Adjutant es nicht leicht hat, hatten wir ein entspanntes, von guter Laune geprägtes Jahr. Auch wenn Margittas erste Worte nach dem Sieg lauteten: ‚Roxana, was habe ich getan?“ Doch nach dem ersten „Schreck“ konnte Jungschützenkönigin Margitta sich richtig freuen und verbrachte ein schönes Jahr mit manch fröhlicher Feier.