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Neues Heim für Pastorin und Familie in Neu Wulmstorf

Pastorin Heide Wehling-Keilhack befüllt die glückbringende Schatulle, in der auch ein Schutzengel Platz findet

Grundsteinlegung für Pfarrhaus an der Lutherkirche / Fertigstellung Ende April 2018



ab. Buxtehude. Das Fundament steht und bevor die Mauern aus dem Souterrain fertiggestellt werden konnten, kamen Kirchengemeindemitglieder und Anwohner in Neu Wulmstorf an der Lutherkirche feierlich zusammen. Denn dort wurde jetzt der Grundstein für das neue Pfarrhaus gelegt. Im April 2018 soll der Schlüssel an Pastorin Heide Wehling-Keilhack übergeben werden.

Wie berichtet, hatte der Bau des neuen Pastorenheims Stoff für Diskussionen geliefert. Dass es nicht mehr saniert werden konnte, bestätigte auch Kirchenvorstand Rolf Chodura in seiner Ansprache. Das Haus, das 60 Jahre dort gestanden habe, hätte Wasser und Schimmel nicht mehr standhalten können. "Es ist ein neuer Start am Lutherberg", befand Chodura. "Möge das neue Haus noch vielen Generationen von Pfarrern ein wohliges Heim sein."
Bevor Arndold Rückert von der Firma Rückert Heinzung und Sanitär aus Hamburg die Messingschatulle verschweißen konnte, die die Pastorin anschließend in den Grundstein einbetonierte, wurde diese mit Zeitungen, den Gemeindeboten, Kleingeld, einem Schutzengel und der Losung des Tages versehen.

Es sei ein schöner Brauch, den bereits die Mayas gepflegt hätten, informierte Kirchenvorstand Stefan Schäfer die Anwesenden. "Der Brauch soll böse Geister vertreiben und dafür sorgen, dass der Bau gelingt und Menschen gerne in diesem Haus ein- und ausgehen", sagte er.

Die zukünftige Hausherrin erklärte erleichtert, dass sie sich darauf freue, im kommenden Jahr aus dem Reihenhaus ausziehen zu können, in dem sie mit ihrer Familie seit vier Jahren gewohnt habe. "Es ist auch etwas Schönes für die Gemeinde, wenn sie dann wieder weiß, wo sie mich erreichen kann." Dort gebe es auf ca. 200 Quadratmetern und drei Stockwerken auch wieder genügend Platz, um alle eingelagerten Möbel und Bücher zurückzuholen. "Ich hoffe, dass ich nach viereinhalb Jahren wieder mal ein schönes Osterfest feiern kann. Ich freue mich sehr auf den Platz, den wir im neuen Haus haben werden", sagte die Pastorin.
"Die Arbeiter haben gesagt, vielleicht schaffen sie es heute noch mit Tapezieren", scherzte sie.

Vier Jahre lang hatte das abrissreife Pfarrhaus leer gestanden, das nach einem Gutachten nicht mehr bewohnt werden konnte. Zuletzt hatte der Vorgänger von Pastorin Wehling-Keilhack darin gewohnt.