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Tonspenden werden zu Kunstwerken

Renate Ebernickel bringt ihre Materialspenden zum Auto

Nach WOCHENBLATT-Porträt über Künstler überraschende Materialspenden-Welle

Da staunte Mohammad Maghamis nicht schlecht: Mehr als 100 Kilo Ton, Werkzeuge, Papier und Pinsel waren ihm von WOCHENBLATT-Lesern zur Verfügung gestellt worden. Sie hatten in dem Porträt, das vor drei Wochen im WOCHENBLATT erschien, von dem syrischen Künstler erfahren und sich daraufhin in der Redaktion gemeldet.

"Ich freue mich so sehr, wenn jemand dafür Verwendung hat und etwas Schönes herstellen kann", strahlte Spenderin Renate Ebernickel bei der Übergabe des Materials an die Redaktion. Die Hanstedterin hat früher selbst begeistert getöpfert und ihre Werke auch des Öfteren ausgestellt. "Jetzt ist das aber nichts mehr für mich", sagt die 85-Jährige. Auch aus Buchholz kam Material, unter anderem auch Glasuren und Farbe.

Maghamis nahm die großzügigen Spenden dankbar und begeistert entgegen. "Das ist großartig, vielen herzlichen Dank", so der Syrer. Seine Werke schmücken die Wände des Zimmers in der Heideresidenz, das er mit seinem Bruder bewohnt. Doch jetzt stehen Ton und Skulpturen an erster Stelle. Bereits nach wenigen Tagen hatte der Künstler einige Werke fertiggestellt. Bald kann einer Ausstellung nichts mehr im Wege stehen.