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Vorschlag: Ein Anrufservice für Senioren

Thomas Rasch (Foto: oh)
bc. Neu Wulmstorf. "Neu Wulmstorf - ein guter Ort für Ältere?", fragte das WOCHENBLATT in seiner letzten Ausgabe. Viele Zuschriften gingen in der Redaktion ein. Die Verbesserungsvorschläge reichen von barrierefreien Fußwegen an der Schifferstraße, mehr Buslinien und Unterstände am Busbahnhof sowie zusätzlichen Sitzgelegenheiten an öffentlichen Plätzen bis zu konkreten Ideen, wie das Leben für Senioren attraktiver und sicherer gestaltet werden kann.

Thomas Rasch (44) aus Neu Wulmstorf trägt seit längerem einen Gedanken für ein neues Serviceangebot für Senioren mit sich herum: ein sogenannter täglicher Sicherheitsanruf. "Das ist eine einfache aber effiziente Möglichkeit, sich über das Wohlbefinden eines älteren Mitmenschen zu vergewissern", sagt Rasch. Die Idee kam ihm, als er von einer Verwandten hörte, die zwei Tage lang hilflos in der Wohnung lag und nur durch Zufall gefunden wurde.

Der Anruf erfolge täglich zu fest vereinbarten Zeiten. Rasch: "Sollte der Senior nicht erreichbar sein, setze ich mich mit vorher vereinbarten Personen in Verbindung." Das könne z.B. Verwandtschaft, Nachbarn oder ein Pflegedienst sein. Rasch plant, seinen persönlichen Anrufservice zunächst in seiner Freizeit gegen eine geringe Monatspauschale anzubieten.

Die Neu Wulmstorferin Elisabeth Steinfeld hat einen weiteren Vorschlag, wie die Teilnahme am öffentlichen Leben für Senioren vereinfacht werden kann: "Wenn die Bahn aus Hamburg nur eine kleine Verspätung hat, fährt der Bus manchmal schon los. Könnte man nicht auf der Nordseite des Bahnhofs eine Klingel anbringen, damit der Bus weiß, dass er noch einen Moment warten soll"?, fragt die Frau.

• Weitere Verbesserungsvorschläge gerne an red-bux@kreiszeitung.net