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Alle Aufregung um Habacker für die Katz

Investor Michael Habacker sollte über den Sichtschutzwall in Mienenbüttel berichten (Foto: oh)
bc. Neu Wulmstorf-Mienenbüttel. Was haben sie sich aufgeregt in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses! Die Neu Wulmstorfer Lokalpolitiker waren so richtig auf Zinne, als sie von Michael Habacker (Foto) sitzen gelassen wurden. Eigentlich sollte der „LogPark“-Investor einen Sachstandsbericht zum Sichtschutzwall in Mienenbüttel vortragen. Doch Habacker, der angekündigt hatte höchstpersönlich zu erscheinen, kam nicht. Von "Verarschung" war die Rede, von "einer Frechheit", "zumindest entschuldigen hätte er sich können". Die Ironie der Geschichte: Die Gemeindeverwaltung hatte Habacker einen falschen Termin mitgeteilt. Alle Aufregung für die Katz. Jetzt soll der Mann aus Düsseldorf am Donnerstag, 16. Mai, im nächsten Bauausschuss über den Wall referieren.

Das Thema "Sichtschutzwall" brennt Anwohner Rudolf Harms in Mienenbüttel mächtig unter den Nägeln. Seit ihm der riesige, sieben Meter hohe Wall vor die Nase gesetzt wurde, ist er nach eigenen Angaben innerhalb von drei Jahren bereits dreimal "abgesoffen". Rudolf Harms ist nicht gut zu sprechen auf Investor Habacker: "Weil der Wall noch immer keine Begrünung hat, kommt der Lehmboden bei Starkregen ins Rutschen und verstopft das Abflussrohr", berichtet der Anlieger.

Die "Habacker Holding" ist für die Bepflanzung des Walls zuständig. Laut Neu Wulmstorfer Gemeindeverwaltung befindet sich der Investor mit der Begrünung aber noch immer im Zeitplan.