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Anwohner in Elstorf sauer: Warum wird noch immer gebuddelt?

Soll im September fertiggestellt werden: die Baumaßnahme in der Schützenstraße in Elstorf

Anwohner brauchen drei Wochen länger Geduld / Baumaßnahmen in der Schützenstraße verzögern sich


„Wir bedauern, dass die Baumaßnahmen in der Schützenstraße in Elstorf bis zum Schützenfest nicht beendet werden konnten“, sagt Michael Krüger, Pressesprecher der Neu Wulmstorfer Gemeinde.
Anwohnerkritik war laut geworden: Für das Schützenfest sei die halbfertige Piste notdürftig begehbar gemacht worden. Jetzt werde alles wieder aufgerissen und die Bauarbeiten gehen weiter.

Zu Beginn der Baumaßnahmen hatte es mit dem Schützenverein Elstorf Absprachen gegeben: Anmarsch und Abfahrt wurden sichergestellt. Die Anwohner der Straße wurden vor Baubeginn von Gemeinde-Mitarbeitern über die Situation und die vorgesehene Länge informiert. Während der Baumaßnahmen sollte die Schützenstraße einseitig befahrbar bleiben.
Wie sich jetzt herausstellte, ergibt sich die Verzögerung durch nicht vorhersehbare Leitungsarbeiten. Die Bauarbeiten dauern nun drei Wochen länger und sind erst im September fertig.

„Am meisten ärgert sich die Gemeinde über die Verzögerungen“, äußert sich Ratsmitglied Jan Lüdemann (CLU) dazu. Durch seine Gastwirtschaft „Zum Florian“ befindet er sich in unmittelbarer Nähe der Baustelle. Natürlich gäbe es durch die Baumaßnahmen Einschränkungen. Auch müsse man „ein bisschen über Staub und Sand fahren, doch dafür müssen die Anwohner nicht mehr zahlen.“
Lüdemann spielt auf die gestrichene Straßenausbaubeitragssatzung an. Da die Schützenstraße eine Gemeindestraße sei, wäre für die Kosten die Neu Wulmstorfer Verwaltung verantwortlich. Die Anwohner würden nicht mehr zur Kasse gebeten werden.

„Ich kann den Unmut der Anwohner verstehen“, sagt Lüdemann. „Aber lieber jetzt einmal alles richtig machen, ein paar Monate Baulärm in Kauf nehmen und für Jahrzehnte Ruhe haben, statt immer wieder neuen Ärger.“
• Laut Neu Wulmstorfer Verwaltung erhöhen sich die Kosten trotz der Verzögerung nicht. Es bleibt bei den geplanten
780.000 Euro.