Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Behörden sollen sich zusammensetzen"

bc. Rübke. Durch den Bau der A26 sind die Bürger in dem kleinen Neu Wulmstorfer Ortsteil Rübke so gekniffen wie kaum eine andere Gemeinde. Weil sie sich nach vielen Gesprächen mit Politikern und Behörden nicht ernst genommen fühlen, wenden sie sich jetzt mit einer Petition an den Niedersächsischen Landtagspräsidenten Bernd Busemann (CDU). Am Dienstag überreichten sie das Bittgesuch.

Nach Fertigstellung der Trasse werde der gesamte Verkehr nach Finkenwerder, Neuenfelde, aber auch in den Hamburger Hafen und in die Innenstadt durch Rübke (L235) fließen, klagt Andreas Bartels, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dorferhaltung Rübke (ADR). "Wir fordern, dass sich die Behörden aus Niedersachsen und Hamburg jetzt an einen Tisch setzen", so Bartels.

Ziel sei z.B. die Verschiebung der Anschlussstelle nach Osten, der Bau einer Ortsumgehung oder die Schaffung einer weiteren Abfahrt zwischen Neu Wulmstorf und der A7. Neu Wulmstorfer Politik und Verwaltung unterstützen die Petition, die auch von Bürgermeister Wolf Rosenzweig (SPD) unterzeichnet wurde.
Die Landesstraße durch Rübke sei für derartige Verkehrsbelastungen nicht geeignet.

Die Häuser der Anwohner, die auf Pfählen im Moor stehen, würden dem zunehmenden Schwerlastverkehr nicht gewachsen sein. Bartels: "Die Lärm- und Abgasbelastung ist jetzt schon unerträglich." Ärgerlich: Das von der ADR in einer gerichtlichen Mediation erwirkte Tempo 30-Limit kommt erst nach Freigabe der Autobahn.