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Die Unabhängige Wählergemeinschaft UWG Neu Wulmstorf rüstet auf

Jan Lüdemann (Foto: Lüdemann)

Unabhängige Wählergemeinschaft Neu Wulmstorf (noch) drittstärkste Kraft

ab. Neu Wulmstorf. Personell gestärkt sagt die Unabhängige Wählergemeinschaft Neu Wulmstorf (UWG) der CDU den Kampf an. Das Ziel der Wählergemeinschaft ist es, die zweitstärkste Partei der Gemeinde von ihrer Position zu verdrängen und bei den kommenden Kommunalwahlen im September 2016 mehr als 25 Prozent aller Stimmen zu bekommen.

Wie berichtet, sind die ehemaligen CDU-Ratsmitglieder Jan Lüdemann und Philipp Cohrs seit dem 1. September Mitglieder der Wählergemeinschaft. Die UWG-Ratsfraktion ist derzeit drittstärkste Kraft im Gemeinderat. Stärkste Partei ist die SPD mit 13 Sitzen, gefolgt von der CDU mit neun und der UWG mit fünf Mandaten.
Lüdemann und Cohrs senken den Altersdurchschnitt in der UWG um einiges. „Die Altersstruktur ist seit der Gründung mitgewachsen“, erklärt Jan Lüdemann: „Mit 33 und 44 Jahren sind Philipp Cohrs und ich ein erfreulich junger Zuwachs.“ Es sei eine Win-win-Situation für beide Seiten, denn Cohrs und er hätten in der UWG nun eine neue Heimat gefunden.

„Was mir besonders gut gefällt, ist, dass jeder stimmen kann, wie er möchte“, sagt Lüdemann. Fraktionszwang gebe es nicht. „Das unterscheidet sich deutlich von dem, was ich kenne.“
Noch ein weiteres Mitglied hat sich von der CDU ab- und der UWG zugewandt: Carola Rust, ehemalige Vize-Bürgermeisterin, verlässt nach 24 Jahren Zugehörigkeit die Christdemokraten. Im Gemeinderat hat sich Rust mit der UWG zu einer Gruppe UWG/Rust zusammengeschlossen.

Das Wahlprogramm, mit dem die UWG der CDU das Fürchten lehren will, soll im ersten Quartal 2016 entstehen. Die Wählergemeinschaft sucht jetzt intensiv Mitstreiter und möchte sich weiter verjüngen. Wer mitmacht, muss nicht sofort beitreten - obwohl, wie Lüdemann betont - die Jahresbeiträge nicht höher sind, als bei anderen Parteien die Monatsbeiträge.