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Elstorfer Ortsumfahrung sorgt weiter für Unruhe

Reaktionen auf jüngsten WOCHENBLATT-Artikel

ab. Neu Wulmstorf. Die Planungen zur Ortsumfahrung in Elstorf bewegen weiter die Gemüter. Auf den jüngsten WOCHENBLATT-Artikel zu diesem Thema gab es unterschiedliche Reaktionen. Über die Äußerung des Landtagsabgeordneten Heiner Schönecke (CDU), die Gemeinde habe in der Vergangenheit gegen den Willen der Straßenbaubehörde verschiedene Projekte wie Mülldeponie, Kunstraseplatz und Einzelgehöfte umgesetzt, ärgerte sich Neu Wulmstorfers Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig. "Diese Behauptung weisen wir weit von uns, sie hält den Tatsachen nicht stand", empörte er sich. Die Mülldeponie sei Sache des Landkreises Stade, nicht die der Gemeinde. Der Kunstrasenplatz wiederum stelle keine Behinderung für die geplante Ortsumfahrung dar. "Was den Bau der Einzelgehöfte betrifft: Die Gemeinde hatte sich nach der Genehmigung des Landkreises dazu in einer ersten Stellungnahme ablehnend geäußert", so Rosenzweig, "und dem Vorhaben erst in einer zweiten Stellungnahme zugestimmt. Es stehe sogar in den Bauplänen, dass dort mit höherem Verkehrslärm zu rechnen sei - mit einem Hinweis auf die kommende B3neu.

WOCHENBLATT-Leser und Neu Wulmstorfer Harald Beilfuß hat sich ebenfalls gemeldet. Er hält die bisherigen Trassenplanungen für einseitig und fragt sich, warum eine östlich verlaufende Trasse kaum in Erwägung gezogen wird. "Nachfragen auf Bürgerveranstaltungen zur Osttrasse wurden regelrecht abgewürgt.", sagt er. Eine einseitige Präsentation untergrabe seiner Meinung nach das Vertrauen der Bürger in die Objektivität der Verwaltung. Beilfuß' Meinung nach gebe es viele gute Gründe für eine Osttrasse, z. B. einen größeren Abstand zwischen Straße und bestehender Wohnbebauung und eine deutlich geringere Lärm- und Feinstaubbelastung der Elstorfer Bürger. Auch Schwerlastverkehr könne auf kurzem Weg zur Umgehungsstraße gelangen und müsse nicht mehr den Schulweg der Kinder kreuzen.
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