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Fragen an die SPD zur Kommunalwahl: „Familienfreundlichkeit weiter ausbauen“

Die Kandidaten der SPD mit ihren Familien (Foto: SPD)
mi. Neu Wulmstorf. Viele Wähler treffen ihre Entscheidung erst auf dem Weg zum Urnengang, behaupten Wahlforscher: Damit wären unsere Parlamente dann das Ergebnis einer kollektiven Kurzschlussreaktion. Um Wählern die Möglichkeit zu geben, sich vor ihrer Wahl wenigstens einen Überblick zu verschaffen, stellt das WOCHENBLATT alle Parteien, die in Neu Wulmstorf antreten, kurz mit fünf Fragen vor. Den Anfang machen SPD und CDU (siehe unten):
Was sind die drei wichtigsten Projekte?
Die Familienfreundlichkeit weiter ausbauen durch ausreichend Krippen- und Kita-Plätze und durch Investitionen in unseren starken Schulstandort. Wir müssen den Bedarf an bezahlbarem, neuen Wohnraum decken mit dem Instrument einer geänderten Bauleitplanung und für das Gewerbe vor Ort Entwicklungsmöglichkeiten schaffen. Als Nachbar von Hamburg und Buxtehude die Bürger stark vertreten und uns bei den Einkaufsmöglichkeiten nicht fremdbestimmen lassen.
Wie stellt sich die SPD die Integration der Flüchtling in der Gemeinde vor?
Die von uns und vielen Bürgern gewünschte und angebotene Integration muss angenommen werden und kann über Angebote zu Lese-, Sprach- und Schreibkenntnissen, Arbeits- und dann Wohnraumangeboten zum Erfolg führen. Die ehrenamtlich Helfenden brauchen praktische Unterstützung. Eine Koordinationsstelle in der Gemeinde wurde eingerichtet, um zielgerichtet zu unterstützen, aber auch um andere Aufgaben nicht zu beeinträchtigen.
Ein fast leeres MPC, viel Autoverkehr, unattraktiv zum Flanieren: Wie lässt sich die Bahnhofstraße attraktiver für Bürger und Gewerbe gestalten?
Die Bahnhofstraße wird stärker auf weniger Verkehr und dafür auf Fußläufigkeit, öffentlichen Nahverkehr, auf das Angebot von mehr Dienstleistungen und Gastgewerbe setzen müssen. Ein Fehlen des historischen Stadtkerns muss durch Wohnortnähe, Freizeitangebote und gemeindliche Identifikation einen Ausgleich finden. Das Problem mangelnder Parkplätze wird durch Entscheidungen von CDU, UWG und Grüne beim REWE-Ausbau mit dem Verlust weiterer Parkplätze noch verschärft.
Der Kernort Neu Wulmstorf entwickelt sich rasant - doch wie sieht es in der Peripherie aus? Wo können Orte wie Wulmstorf und Elstorf wachsen?
Die zukünftig gemeindliche Wohnbauentwicklung wird den Vorgaben des RROP 2025 in den Ortschaften Elstorf - Schwiederstorf erfolgen müssen. Mit dem Ende der dörflichen Landwirtschaft muss für ein Aufwachsen der Ortschaften der bestehende Rahmen- und Strukturplan über die neue Bauleitplanung angepasst werden, ohne den dörflichen Charakter aufzugeben. Mittelfristige Unterstützung soll durch die kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft erfolgen.
Im aktuellen Haushalt der Gemeinde klaffte ein 2,5 Mio. Defizit, das nur durch die Rücklage ausgeglichen werden konnte. Welche Einsparungs-/Einnahmepotenziale gibt es?
Die Entwicklung der Gemeinde ist mit höheren Steuereinnahmen verbunden, dazu kommen höhere Ausgaben bei der Infrastruktur. Politisch wird mit der Verwaltung das Auffinden vorhandener Einsparpotentiale dringlich sein. Dazu müssen weitere Kooperationsmöglichkeiten aufgefunden und das betriebswirtschaftliche Controlling als Führungs- und Informationssystem genutzt und zur Steuerung des Unternehmens „Neu Wulmstorf“ eingesetzt werden.
Die Kandidaten der SPD für den Gemeinderat: Tobias Handtke, Rosy Schnack, Thomas Grambow, Timea Baars, Sven Gottschewsky, Jürgen Waszkewitz, Sabine Neumann, Lutz Hinze, Regina Buyny, Gerd Mittelstädt. Imke Kunath, Kay Alm, Achim Behrendt, Thomas Goltz, Uwe Stockleben, Marcel Grigo, Mareike Wolff, Sabine Brauer, Gerd Hüners, Dr. Björn Christian Schulte-Rummel, Stelzner Alexander, Uwe Boi, Vanessa Henning, Hans-Günther Schnack, Dieter Scheel, Alfred Weiß, Petra Meißner, Irmtraut Martens, Karl-Heinz Fröhlich.