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Für eine neue Küche fehlt noch das Geld

Der Luther-Kindergarten braucht dringend einen Anbau

Finanzierung für Anbau an Lutherkindergarten abgelehnt

Pastor Florian Schneider und die Leiterin des „Lutherkindergartens“, Ilka Fechte, hatten auf eine Finanzierungszusage gehofft, wurden bei der jüngsten Jugendauschusssitzung aber enttäuscht. Die Politik schickte auf Vorschlag der SPD den Antrag in die Fraktionen zurück.

Darum geht es: Der Lutherkindergarten braucht dringend eine neue Küche. Kostenpunkt: 80.000 Euro. Doch damit nicht genug: Die Küche muss vergrößert werden und der benötigte Anbau schlägt mit 220.000 Euro zu Buche. Die Gesamtkosten von 300.000 Euro will der Ausschuss aber nicht ohne Weiteres übernehmen. Denn da sich das Gebäude im Eigentum der Kirche befindet, also kein kommunales Eigentum ist, würde die Gemeinde mit ihrer ziemlich strapazierten Haushaltskasse in eine fremde Immobilie investieren. Vor diesem Hintergrund verwies Fachdienstleiter Klaus Priewe auf große anstehende Investitionsprojekte wie den Bau der Parkpalette am Bahnhof und den Bau einer neuen Sporthalle.

Die Politik schlug vor, dass die Kirchengemeinde den Anbau über einen Kredit selbst finanziert, die Kommune aber die über 15 Jahre anfallenden Zinsen trägt. Neu Wulmstorf würde somit den Anbau mit 53.000 Euro fördern.

Kindergarten-Leiterin Ilka Fechte erklärte, warum die Küche unbedingt erneuert werden muss: In der kleinen, nur 14 Quadratmeter großen Küche werden täglich bis zu 80 Mahlzeiten gekocht. Drei Personen arbeiten auf engstem Raum, an Lebensmittellagerung sei kaum zu denken. Der Betrieb der Küche trage sich allein durch das Elterngeld, informierte Ilka Fechte.

Pastor Schneider betonte mehrfach, dass es nicht um einen Zugewinn für die Kirche ginge, sondern nur um das Wohl der Kinder. Auch das konnte den Ausschuss nicht umstimmen. Eine endgültige Entscheidung wird wahrscheinlich im Finanzausschuss fallen.