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Gemeinde Neu Wulmstorf hat in Zukunft mehr Einfluss

Kurz und ergebnisorientiert verlief die vergangene Sitzung des Neu Wulmstorfer Rates

Neu Wulmstorf richtet die Bauleitplanung und den Flächennutzungsplan für Elstorf neu aus


ab. Neu Wulmstorf. Eine Änderung der Bauleitplanung hat der Rat im Neu Wulmstorfer Ratssaal jüngst beschlossen und auch Elstorf und Schwiederstorf bei der Unterbringung neuer Flüchtlinge ins Auge gefasst.
Für eine Änderung der Bauleitplanung entschieden sich die Ratsmitglieder einstimmig. Dieser Beschluss ermöglicht es der Gemeinde, selbst auf potenzielle Flächenanbieter zuzugehen, Grundstücke zu erwerben und somit auf künftige Planungen stärkeren Einfluss zu haben.

Für das Vorhaben, die Verwaltung mit einer Änderung des Flächennutzungsplans für Elstorf und Schwiederstorf zu beauftragen, entschieden sich die Politiker einstimmig bei einer Enthaltung.

„Auch in Elstorf und Schwiederstorf möchte ich Flüchtlinge aufnehmen“, äußerte sich Ortsvorsteher Peter Hauschild. Die Verwaltung sollte bei der Zuweisung von so vielen Flüchtlingen auch dort Flächen zur Unterbringung vorsehen. Das ginge allerdings nur, wenn die Flächen der Gemeinde gehörten.
Jan Lüdemann (UWG) gab zu bedenken, dass die Umsetzung einer Änderung des Flächennutzungsplans Zeit und Arbeit brauche. „In der Flüchtlingsproblematik aber müssen wir schneller agieren“, so Lüdemann.
Ratsherr Uwe Stockleben (SPD) warf ein, dass es nicht nur um die Beschaffung von Wohnraum gehe. „Wir sollten auch Signale an Gewerbetreibende senden, bevor Betriebe in Nachbargemeinden abwandern.“

• Bis Ende des Jahres werden sowohl die Ampeln am Bredenheider Weg, Kreuzung Wulmstorfer Straße, als auch jene an der B73 Kreuzung Bahnhofstraße erneuert.

• Wie weit die Vergrämung der Katzen im Apfelgarten durch die Schallanlage fruchtet, wird gerade ausgewertet.

• Für den Deutschunterricht der Flüchtlinge hat die Gemeinde 6.000 Euro zur Verfügung gestellt. Derzeit werde das Angebot noch wenig genutzt, bleibt aber weiter bestehen.

• Einstimmig beschloss der Rat eine Auszahlung für die Ortsfeuerwehr Rade von bis zu 265.000 Euro. Die Summe wird benötigt, um ein neues Fahrzeug zu beschaffen. Vorgesehen ist das „TLF 3000“. Die Beschaffung sei immer wieder hinausgezögert worden, doch jetzt könne das Fahrzeug besonders günstig erworben werden.