Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Gemeinde Neu Wulmstorf will Kita-Räume anmieten

Kindergärten sind wichtige Einrichtungen der frühkindlichen Bildung in Neu Wulmstorf fehlt es derzeit an Kapazitäten (Foto: Foto: Fotolia Robert Kneschke)
mi. Neu Wulmstorf. Die Gemeinde Neu Wulmstorf muss weitere Kita-Plätze im Krippen- und Elementarbereich schaffen. Durch die Realisierung der Baugebiete in der „Lessingstraße“ und „Nördlich des Bahnhofs“ rechne die Gemeinde mittelfristig mit einer Bevölkerungszunahme von 1.300 Bürgern. Allein im Kernort Neu Wulmstorf bestehe damit ein Bedarf für drei Krippen- und zwei Elementargruppen, erklärte die zuständige Fachbereichsleiterin Nina Wolf jetzt im Zuge einer Sitzung des Jugendausschusses.
Zur Überwindung der Engpässe schlug die Verwaltung der Politik die Schaffung zweier neuer Kindertagesstätten vor und hatte diesbezüglich auch schon kräftig vorgearbeitet. Die Idee aus dem Hause-Rosenzweig: Die Investoren der beiden großen Bauprojekte errichten Kita-Räumlichkeiten, die dann von der Gemeinde für 15 Jahre angemietet werden. Derzeit befinde sich die Verwaltung in Verhandlungen über den Mietpreis. Dessen Höhe wollte Wolf - mit Rücksicht auf die Investoren - nicht öffentlich beziffern. Durch die Mietlösung ließen sich jeweils drei neue Krippen- und Elementargruppen schaffen. Das Mietmodell käme die Gemeinde schon allein wegen der Flexibilität, die Räume nicht dauerhaft nutzen zu müssen günstiger als ein eigener Bau, erklärte die Fachbereichsleiterin. Kleiner Wermutstropfen: Die neuen Gebäude sind wohl erst 2019 einsatzbereit. Man verhandle mit den Investoren, ob schon vor der Fertigstellung der Wohnquartiere dort sogenannte „Baustellen-Kitas“ eingerichtet werden können. Ansonsten suche man „Hände ringend“ nach weiteren Lösungen. Eine davon könnte sein, die Container, die derzeit vom der Kita „Fuchsbau“ genutzt werden, auch nach deren Umzug in das neue Familienzentrum weiter zu nutzen. Hier machte UWG Ratsherr Jan Lüdemann allerdings auf ein Problem aufmerksam. Demnach sei eine Verwendung der Container nur noch bis zum Umzug der Kita möglich, danach werde der Landkreis eine energetische Sanierung der in die Jahre gekommenen Pavillons fordern. „Für dieses Problem haben wir auch noch keine Lösung“, räumte Nina Wolf ein. Ansonsten begrüßte der Ausschuss die Vorschläge aus der Verwaltung und empfahl einstimmig die Trägerschaft für die neuen Einrichtung EU-weit auszuschreiben.
Weiteres Thema war ein Antrag der UWG auf Errichtung eines Kinderspielplatzes in im Gemeindeteil Rübke. Der wurde allerdings bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses nach der Kommunalwahl vertagt.