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Gemeinsam für positive Willkommenskultur sorgen

Zwischen den Vertretern der Gemeinde und den Vertretern der Kirchengemeinde Elstorf hat es eine Einigung gegeben
Der Streit scheint beigelegt: Kürzlich trafen sich Vertreterinnen und Vertreter des Kirchenvorstandes Elstorf, der Ortsvorsteher sowie Bürgermeister Rosenzweig zu einem Gespräch, mit dem Ergebnis, zukünftig gemeinsam eine positive Willkommenskultur in Elstorf und Schwiederstorf aufbauen und leben zu wollen.

Zwischen den Verantwortlichen wurde im Gespräch jetzt deutlich, dass ein Hochkochen des sensiblen Themas hätte vermieden werden können, wenn sich beide Seiten direkt ausgetauscht hätten. Das wolle man zukünftig anders regeln. Das Streitobjekt, die Friedhofserweiterungsfläche der Kirchengemeinde Elstorf, wurde aus der Liste des Landkreises als möglicher Ort zur Aufstellung von Containern gestrichen.

Die Vertreter der Kirche Elstorf und der Gemeinde Neu Wulmstorf wollen zukünftig gemeinsam nach Flüchtlingsunterkünften suchen. Den Kirchenvertretern liegt daran, besonders herauszustellen, dass sie eine positive Grundhaltung zur Aufnahme von Flüchtlingen in Elstorf und Schwiederstorf haben. Der Bürgermeister betonte, er habe dies nie angezweifelt.

Anlass der Zusammenkunft war ein Schreiben der Kirchengemeinde Elstorf gewesen, in dem der Kirchenvorstand deutlich zum Ausdruck brachte, dass der Platz hinter dem Friedhof als Asylantenunterkunft nicht zur Verfügung stehe (das WOCHENBLATT berichtete). Bürgermeister Rosenzweig hatte sich darüber bestürzt gezeigt.