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Heideresidenz hat neue Bewohner

Bürgermeister Rosenzweig war sprachlos über die Mail

Bürgermeister Rosenzweig erfreut über Bereitschaft der Neu Wulmstorfer, Flüchtlingen zu helfen

Die Heideresidenz an der B73 in Neu Wulmstorf wurde vor knapp zwei Wochen wieder bezogen. 20 Männer aus dem Sudan, aus palästinensischen Autonomiegebieten und einige wenige mit unbekannter Herkunft wohnen in dem ehemalige Seniorenheim. Zeitnah werden weitere 24 Flüchtlinge dort unterkommen. Das gab Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig bei der Ratssitzung vergangenen Donnerstag bekannt.

Er zeigte sich sehr angetan von der großen Hilfsbereitschaft, die er in Neu Wulmstorf bisher erlebt hat. "Wir stoßen mit unserer Suche nach Hilfe für Flüchtlinge überall auf offene Ohren", freute sich der erste Mann im Rathaus.
Neu Wulmstorf sei den Flüchtlingen gegenüber sehr aufgeschlossen. Auch bei der Suche nach großen Flächen - etwa als Standorte für Wohncontainer - lobte er die freiwilligen Angebote vieler Grundstücksbesitzer. Einige von ihnen wurden bereits von der Gemeinde angesprochen.

Große Bestürzung zeigte Rosenzweig über eine Mail, die ihn kürzlich erreichte. Ein Eigentümer schrieb, dass er prinzipiell nichts gegen Flüchtlinge habe, "aber nicht bei uns!" Die Gemeinde hatte den Mann bis dato noch nicht mal kontaktiert.
"Wir leben in einer christlichen Welt", sagte Rosenzweig.

"Die Bibel enthält unzählige Geschichten von Menschen auf der Suche nach Herbergen." Gerade jetzt zur Adventszeit werde einem diese Bedeutung besonders bewusst. "Der Inhalt der Mail hat mich so sprachlos gemacht, dass ich es bis jetzt nicht geschafft habe, darauf zu antworten", schloss der Bürgermeister.
In der Heideresidenz können 104 Menschen leben.