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Kein Anbau für die "Rappelkiste" in Rade

SPD Neu Wulmstorf zieht ihren Antrag zurück

ab. Neu Wulmstorf. Die SPD Neu Wulmstorf hat ihren Antrag zum Ausbau der Rader Kindergartenstätte „Rappelkiste“ auf der jüngsten Sitzung des Jugendausschusses zurückgezogen. Damit reagierte sie u.a. auf die aktuelle Situation und die niedrige Zahl der Geburten im vergangenen Jahr, die sich bis zum Stichtag (27. Dezember 2016) in den Orten Ohlenbüttel, Rade und Mienenbüttel auf eine Geburt beläuft.

Die „Rappelkiste“ hat eine Betreuungskapazität für 25 Vormittags- und 25 Nachmittagskinder. Derzeit werden dort 18 Kinder betreut, davon vier Krippenkinder. Die betreuten Kinder werden von der Vormittags- in die Nachmittagsgruppe gezogen. Da die Betreuungskapazität nicht ausgeschöpft sei, so die Neu Wulmstorfer Verwaltung, gebe es noch freie Plätze, vor allem im Elementarbereich. Der Bedarf zum Ausbau im Elementarbereich sei damit nicht gegeben.

Wie berichtet, wären die Betreiber der Kita „Rappelkiste“ nach einem Ausbau in der Lage, mehr Krippenkinder zu betreuen und damit den Fortbestand der Folgegruppe zu sichern. Den Ausbau der Kita „Kleiner Tiger“ in Elstorf und die Erweiterung des dortigen Betreuungsangebotes um 15 Plätze sehen die Betreiber der „Rappelkiste“ als „sachgerecht, aber nicht zielführend“: Auch diese Kapazität sei bald ausgeschöpft. Die Kita „Rappelkiste“ hätte nach einem Ausbau auch Platz für Kinder, die in Elstorf keinen Betreuungsplatz mehr bekommen haben.

„Aufgrund der Zahlen ist ein Ausbau der ,Rappelkiste‘ derzeit nicht realistisch“, fasste es Jugendausschussvorsitzende Timea Baars (SPD) zusammen. Die Kita-Betreiber stünden aber in engem Kontakt mit der Neu Wumstorfer Verwaltung. „Auch wir werden die Entwicklung weiter beobachten“, so Baars.