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Lutherkirche Neu Wulmstorf: Das Pfarrhaus wird neu gebaut

Bedauern den Verkauf des Gemeindehauses II: Pastor Florian Schneider (re.) und Frank Kockmann

Großes Bauprojekt in der Lutherkirchengemeinde geplant / Gemeindehaus II steht zum Verkauf


ab. Neu Wulmstorf. Der Vorstand der Lutherkirchengemeinde plant derzeit eine Umbaumaßnahme im größeren Stil. Wegen baulicher Mängel wird das Pfarrhaus schon seit längerer Zeit nicht mehr genutzt und soll komplett neu gebaut werden. Das ebenfalls neben der Kirche befindliche Gemeindehaus I wird, so der Plan, renoviert und barrierefrei umgestaltet.

Ein weiteres Vorhaben hat der Kirchenvorstand kürzlich beschlossen: das zweite Gemeindehaus an der Wilhelm-Busch-Straße zu verkaufen. Damit passt sich die Gemeinde den Vorgaben der Landeskirche an - die Gemeinde verfüge über eine zu große Gemeindefläche, heißt es aus Hannover.

"Das Gemeindehaus II hätten wir gern behalten", sagt Rolf Chodura, Vorsitzender des Kirchenvorstandes. "Allerdings lassen uns die bisherigen Unterhaltskosten sowie die Vorgaben aus Hannover keine andere Wahl, von den anstehenden finanziellen Investitionen ganz zu schweigen."

Auch Pastor Dr. Florian Schneider bedauert den Verkauf: "Es ist schmerzlich, aber unausweichlich." Das Geld, das die Lutherkirchengemeinde als Zuweisung von der Landeskirche erhielte, reiche gerade für die Ölkosten im Gemeindehaus II, so der Pastor. "Außerdem", sagt Schneider, "müssen wir die Flächen unserer Gemeinde halbieren."

Nun konzentriert sich alles wieder rund um die Lutherkirche, die zentrale Lage im Ortskern wird aufgegeben. Diese hatte die Kirchengemeinde einst extra mit dem Bezug des zweiten Gemeindehauses geschaffen - fernab des ersten Gemeinde-, des Pfarr- und Kirchenhauses an der Wulmstorfer Straße.

Während die Vorstellungen zur Neugestaltung des Pfarrhauses bereits konkrete Formen annehmen, sind die Planungen für das Gemeindehaus I noch offen. Fest steht: Es soll für alle Gruppen der Kirchengemeinde gut zu nutzen sein.
Doch vor allem rund um das Gemeindehaus II bleibt es spannend. Frank Kockmann, Kirchenvorstand und Ansprechpartner für den Verkauf: "Derzeit führen wir mit einigen Interessenten Gespräche. Die Tendenzen, wie das Gelände zukünftig genutzt werden soll, sind durchaus unterschiedlich." Kockmann geht davon aus, dass bis spätestens Ende Februar eine Entscheidung gefallen ist.

"Dieses Projekt ist wohl eines der größeren innerhalb des Kirchenkreises Hittfeld", so Chordura. "Nach dem Verkauf stehen einige Umzüge in das Gemeindehaus I an. Ich bin mir aber sicher, dass wir eine für alle zufriedenstellende Lösung finden werden."

• Die Fläche im Ortskern, ein ca. 2.200 Quadratmeter großes Grundstück, liegt innerhalb eines beliebten Wohngebietes. Das Gemeindehaus selbst hat eine Grundfläche von rund 600 Quadratmetern.