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Mehr Parkplätze für Pendler

Parkplatznot in Neu Wulmstorf im nächsten Herbst Geschichte

Die Pläne für das neue Parkhaus auf der Fläche des P+R-Platzes am Neu Wulmstorfer Bahnhof nehmen Gestalt an. Läuft alles gut, ist es im im Oktober 2016 fertig: 561 Stellplätze soll das Gebäude haben, vorerst, denn "wir rechnen mit dem unteren Limit", so Jürgen Waszkewitz (SPD) auf der vergangenen Ratssitzung in Neu Wulmstorf. Bei Bedarf könne später um eine Palette nach oben aufgestockt werden.

Das Parkhauskonzept muss dringend auf den Weg gebracht werden. Für die 4,37 Mio. teure dreistöckige Parkpalette will die Gemeinde eine Förderung der Landesnahverkehrsgesellschaft in Höhe von 2,8 Mio. erhalten. Der Eigenanteil der Gemeinde läge dann bei 1,5 Mio.

Waszkewitz bezieht sich mit seiner Aussage auf die letzte Verkehrsausschusssitzung im Februar. In ihr hatten Verkehrsplaner Lothar Zacharias und Ingenieur Thomas Kroeger aus Hannover über die derzeitige Verkehrs- und Parksituation und das Konzept eines neuen Parkhauses referiert. Das Parkplatz-Elend rund um den Bahnhof ist groß. 330 Pkw-Plätze stehen Pendlern und weiteren Reisenden dort zur Verfügung. Laut Zacharias parken allerdings 460 Fahrzeuge rund um den Bahnhof, wodurch sich eine Auslastung von 140 Prozent ergibt.

Daher schlug der Verkehrsplaner den Neu Wulmstorfer Politikern ein Parkhaus vor, dass mindestens 640 Stellplätze bereithält. Der Experte ist davon überzeugt, dass durch die Fertigstellung der A26 die Nachfrage steigen wird. Pendler aus dem Westen können dann die häufig überfüllte B73 umgehen und schnell zum Neu Wulmstorfer Bahnhof gelangen. Auch werde das Parken durch das neue Parkhaus für Pendler an Attraktivität zunehmen und für weiteren Zuwachs sorgen, so Zacharias.

Die von Kroeger vorgestellte B+R-Anlage