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Mit gelber Farbe gegen das Chaos

Heiner Schönecke fordert: "Wir brauchen dringend eine Lösung für das Chaos." (Foto: archiv)

Heiner Schönecke stellt Fragen zur Verkehrssituation der A1

"Wir brauchen dringend eine Lösung für das Verkehrschaos an der A1." Der CDU-Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke hat jetzt eine schriftliche Anfrage an die Landesregierung gestellt. "Eine Verlängerung der Ausfahrt mit gelber Farbe reicht nicht aus."

Die Landesverkehrsbehörde geht davon aus, dass das stark erhöhte Verkehrsaufkommen an der A1, Abfahrt Rade, hauptsächlich durch den Logistikpark Mienenbüttel verursacht wird. Mit ihr hatte die Neu Wulmstorfer Gemeinde 2008 die Vereinbarung getroffen, für mögliche, durch das Gewerbegebiet verursachten Verkehrsbehinderungen selbst aufzukommen (das WOCHENBLATT berichtete). Verwaltung und Ratsmitglieder hätten sich damals auf eine verkehrstechnische Untersuchung verlassen. "Wie soll sich der Gemeinderat auch anders entscheiden, als sich an den Aussagen eines Gutachters zu orientierten?", fragt Schönecke.

Das Planungsbüro habe sich bei seiner Prognose auch mit der zukünftigen allgemeinen Entwicklung befasst, so Schönecke weiter in seinem Schreiben. Dabei sei das Büro zu dem Schluss gekommen, dass man einzelne Faktoren aus verkehrsplanerischer Sicht nicht abschließend beurteilen könne. Allerdings kam man zu dem Ergebnis, dass eine flexible Signalschaltung mit Stau- und Bemessungsschleifen ausreichen würden, um einen Rückstau auf die A1 auszuschließen. Zum damaligen Zeitpunkt wurde Kreiselverkehr als Lösung explizit ausgeschlossen: Unübersichtliche Verkehrsführung, erheblicher Flächenverbrauch, hieß es da.

"Das wäre meine favorisierte Lösung gewesen", sagt Heiner Schönecke heute. 2008 war er noch Mitglied des Kreistages. "Was mich interessiert: Gibt es Lösungsansätze bei der Landesverkehrsbehörde? Meiner Meinung nach müsste sie in die Pflicht gerufen werden. 2008 wurde eine falsche Maßnahme getroffen. Der hat sie zugestimmt und es sich damit ziemlich bequem gemacht", so der CDU-Mann.
Antworten zu seinen Fragen erwartet der Landtagsabgeordnete in der nächsten Woche - wenn es schnell geht.