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Mit gelber Farbe gegen Rückstaus

Reaktion der Landesbehörde zum Verkehrschaos in Rade

Die Landesregierung übernimmt keine Verantwortung für die chaotische Verkehrsentwicklung in Rade. Diese Antwort erhielt der CDU-Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke jetzt von der niedersächsischen Landesbehörde in einem Schreiben. Die Landesbehörde bezieht sich in ihrer Antwort auf die alarmierende Verkehrssituation, deren Auslöser das 2008 von der Gemeinde Neu Wulmstorf realisierte Gewerbegebiet Mienenbüttel sein könnte.

Im Schreiben steht, dass die Verkehrsplanung von 2008 nicht von der Straßenbaubehörde genehmigt worden sei. Sie hätte damals "keine Anhaltspunkte gewinnen können, die von der Gemeinde vorgelegte Untersuchung infrage zu stellen." Die Verantwortung für negative Folgen könne nur derjenige übernehmen, der geplant habe. Das sei in diesem Fall die Gemeinde Neu Wulmstorf, heißt es in dem Schreiben weiter.
Auch für die Landesregierung ist die derzeitige Verkehrssituation unbefriedigend. Um den langen Rückstaus auf der nördlichen Anschlussstelle aus Richtung Hamburg entgegenzuwirken, habe man daher eine Verlängerung des Ausfädelungsstreifens mit gelber Farbe veranlasst.

Zu Schöneckes Frage, wer die Kosten für mögliche Neuplanungen und Baukosten ganz oder anteilig trägen müsste, hält man sich mit einer konkreten Antwort zurück. Das hänge vom Ergebnis der anstehenden verkehrstechnischen Untersuchung ab, so die Behörde.

Schönecke hatte kürzlich in seiner Kleinen Anfrage an die Landesregierung auf die Verkehrsentwicklung auf der A1 und der B3 verwiesen. Vor allem zu Stoßzeiten kommt es bei Rückstaus an der Ausfahrt Rade auf der Autobahn zu prekären Situationen. Ob tatsächlich der Logistikpark einen Hauptanteil daran trägt, bleibt abzuwarten. Sollte das Verkehrsgutachten zu diesem Entschluss kommen, bleiben sämtliche Kosten für eine Neugestaltung an der Gemeinde Neu Wulmstorf hängen.